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Zwölf vornehme wolgegründte Hauptursachen, warumb die reformirte evangelische Kirchen mit Doct. Luthers und seiner Nachfolger Außlegung der Wort Christi im heyl. Abendmahl, dadurch eine wesentliche doch unreumbliche, unempfindliche Gegenwart des Leibes und Bluts Christi allhie auf Erden in, mit und under dem Brot auch eine mündliche Niessung desselben eingefuhrt wird, nicht eins sein werden : von einer vornehmen Standts Personen auß heyl. göttlicher Schrift, gemeinen Consens und Zeugnissen der Altvätter unlängst getrewlich zusamengetragen ...
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Häuptursach.venisse est. Norunt fideles Christum habitare in cordibus suIn lib. adis, Quid propius est? Item Ephrem: Syrus sagt: Nisi oculis sicos, qui sidei haec omnia clarè conspicias, non vales à terra in coelum iij Dei nielevari. Das ist / Wandu nicht mit den augen des glaubens dises turam seru-alles clärlich siehest / so kanstu dich nicht von der erden in Himmel tari vo-erheben. Vnd hieruon schreibet auch der alte lehrer Paschasius gar lunt.herlich alio: Spiritus sanctus qui est pignus Ecclesiae, omnia hęcSacramentorum mystica arcanè sub rerum visibilium tegu-mento ad salutem fidelium operatur. Ex illo enim per aquamin baptiſmo regeneramur: Et virtute ipſius, Chriſti corporequotidiè pascimur, & sanguine potamur, quamvis nec visuexterius nec gustu saporis comprehendantur, sed quia spiri-tualia sunt fide & intellectu pro certo, sicut praedixit veritas,caro mea verè est cibus, & sanguis meus verè est potus, planis-simè sumuntur. Item. Vera Christi caro verâ fide comedi-tur & spirituali intelligentiâ degustatur. Etsi enim colorem& saporem carnis minimè praebet hoc mysterium, virtus ta-men fidei & intelligentiae, quae nihil de Christo dubitat, totum illud spiritualiter sapit & degustat. Hoc igitur mysterisum dum communicas, dilata sinum mentistuę, emunda con-scientiam tuam & percipe, non quantum dente premitur &exhibet mica, sed quantum capit fides. Das ist: Der HeiligeGeist / welcher ist das pfand der Christlichen kirchen / wircket vnterdem deckel der sichtbaren dinge heimlich alle geheimnisse der Sacra-menten zu nutz der glaubigen/ dan auß jhm werden wir durch daswasser in der Tauf widergeboren / vnnd durch seine kraft werden ccwir mit dem leibe Christi täglich gespeiset/ vnd mit seinem blut ge-trencket. Dan ob sie wol weder mit dem gesicht eusserlich / noch mitdem schmack vernommen werden / so werden sie doch als Geistliche reding mit dem glauben vnd verstande gewißlich nach dem wort derwarheit / das gesagt hat: Mein fleisch ist warhaftig eine speise / vndmein blut ist warhaftig ein tranck/ volkömlich empfangen. Item/das wahre fleisch Christi wird mit wahrem glauben gegessen / vnndin geistlichem verstande gekostet. Dann ob wol dises geheimnis we-der die farb noch den schmack des fleisches gibt / So schmecket dan-noch