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Zwölf vornehme wolgegründte Hauptursachen, warumb die reformirte evangelische Kirchen mit Doct. Luthers und seiner Nachfolger Außlegung der Wort Christi im heyl. Abendmahl, dadurch eine wesentliche doch unreumbliche, unempfindliche Gegenwart des Leibes und Bluts Christi allhie auf Erden in, mit und under dem Brot auch eine mündliche Niessung desselben eingefuhrt wird, nicht eins sein werden : von einer vornehmen Standts Personen auß heyl. göttlicher Schrift, gemeinen Consens und Zeugnissen der Altvätter unlängst getrewlich zusamengetragen ...
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Eph. 5. v.Epist. caEpheIohan. 6

126Die Sechstener menschlichen natur / auch nicht allein nach der seele / sondernauch nach dem leibe vereiniget werden. Also das Christus warhaf-tig ist fleisch von vnserm fleisch/ vnd bein von vnsern beinen/ vnndwir dahero gliedmassen sein seines leibes / wie Paulus schreibeWir sind glieder seines leibes von seinem fleisch vnd seinen gebei-nen: Ja / wir hetten mit seiner Göttlichen natur / als einem verzeh-renden fewer nicht vereiniget / noch zu solcher vereinigung beruf-fen werden konnen / wan sich der sohn Gottes nicht selbst also genie-driget/ vnd vnser fleisch an sich genommen hette: Dann dardurelhaben wir einen freyen zutrit zu ihm: Daher sind wir die Reben andem weinstock/ welcher ist sein leib/ dem wir warhaftig einuerlei-bet / vnd vns an denselben halten müssen / wollen wir einen zutrit zuGott haben. Daher sagt er / daß sein fleisch sey die wahre speise /weil wir dardurch das leben haben/ vnd es in vnd vermittelst dessel-ben / vnd nirgend anders suchen mussen / jnmassen solches alles zwi-schen vns ausser streit ist / darumb es weitere außführung nicht be-darf.Aber bey der andern frage hebt sich der streit / wie vnnd welchergestalt/ auch durch was mittel solche Vnion vnd einuerleibung inChristo geschehe? Wir halten dafur/ vnd haben dessen grund außder schrift/ daß das einige mittel dardurch wir mit Christo auchnach dem fleisch vereiniget werden/ sey der glaube der durch denGeist Christi in vnsern hertzen erwecket wird / Christum zu ergreif-fen / vnd sich demselben zuzueigenen. Dann also schreibet Johan-nes: Daher wissen wir / daß Christus in vns sey auß den Geist derer vns gegeben hat. Vnnd Paulus sagt: Daß Christus in vnsernhertzen wohne durch den glauben. Vnnd Christus selbst/ als er ge-sagt: Wer mein fleisch isset / vnd trincket mein blut der bleibt in mirvnd ich in jme: Erkleret er sich selbst vnd spricht: Wer an mich glau-bet / den wird nicht dürsten in ewigkeit. Weiset also / daß das mittelseinem fleisch einuerleibet zu werden / vnd in ihm zu bleiben / sey / anihn gleuben/ Welcher glaube nicht eines menschen werck/ sondernein geschenck Gottes ist / angezündt durch den heiligen Geist / der inChristo wohnet/ vnd von Christo in eines jeden gleubigen hertze ge-sandt wird/ der ist das band zwischen Christo vnd seiner gemeine