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Zwölf vornehme wolgegründte Hauptursachen, warumb die reformirte evangelische Kirchen mit Doct. Luthers und seiner Nachfolger Außlegung der Wort Christi im heyl. Abendmahl, dadurch eine wesentliche doch unreumbliche, unempfindliche Gegenwart des Leibes und Bluts Christi allhie auf Erden in, mit und under dem Brot auch eine mündliche Niessung desselben eingefuhrt wird, nicht eins sein werden : von einer vornehmen Standts Personen auß heyl. göttlicher Schrift, gemeinen Consens und Zeugnissen der Altvätter unlängst getrewlich zusamengetragen ...
Entstehung
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Die Fünfte Häuptursach.des Reichs Christi zuwider ist: Also ist sie auch demselben vber diemaß verkleinerlich / vnd streitet wieder die glori / ehre vnnd herlig-keit / darein der Herr Christus in disem seinem Reich mit seinem leibsich gesetzt/ Christus von den todten auferstanden/ stirbt hinfuronimmer / sagt Paulus. Mit welchen worten nicht allein der natür-liche todt / sondern alles vergengliche irdische wesen grobes vnd sub-tiles / Jn summa der gantze standt der nidrigung aufgehoben wird /daß Christus mit seinem leib auß derselben in ewiger glori vnd Her-ligkeit / im Himmel persetzet / vnnd mit seinem leibe nichts mehr lei-den darf. Wie solte man dann darzu kommen/ daß man vorgebenwolte: Es muß der leib Christi wesentlich in vnsern mund kommenvnd müsse dannoch so subtil werden / daß man ihn nicht fühlen nochentpfinden solle? Ja er muß auch in der Gottlosen mundt kommen,also / daß die Gottlosen eben auf dieselbe vbernatürliche weise seinerwesentlichen gegenwart theilhaftig werden / als die gleubigen.Was hat Christus für gemeinschaft mit Beliale Er bestelt jaselbst/ daß man die Perlen nicht vor die Sew werffen sol/ das ist/daß man die geheimnis seines Göttlichen worts / nicht den Gottlo-sen / ruhlosen leuten vortragen sol / weil sie dessen nicht werth: Wiesolt er dan darzu kommen/ daß er mit seinem herlichen verklertenleibe in ihren Gottlosen mund steigen / vnd sich von ihnen wesentlichsölte essen lassen. Er saget selbst im Psalm: Er wolle der Gottlosennamen in seinem munde nicht führen (gleich wie er Johan: 17. sagt.Er wolle nicht vor sie bitten) noch sol er mit seinem verklerten leibeobernatürlicher weise jedoch wesentlich in ihren mund kommen-Was kan doch abschewlicher gesagt oder erdacht werden/ manmag es auch hernach so subtil widerumg trehen vnnd wenden / alsman immer wil / welches wir einem jeden lieber selbst bey sich ermes-sen lassen / als weiter schriftlich aufsetzen wollen: Es ist je in der gan-tzen schrift dauon nicht ein buchstab oder einige consequentz zufin-den. Vnnd hilft sie nicht / das sie sagen / man müsse alle grobe ge-dancken beiseit setzen. Wir halten hiergegen darfür/ daß die mei-nung / darauß so grobe vngeschickte / vnd dem Reich Christi vnge-messe gedancken entspringen / die sie auch notwendig mit sich brin-get / beiseit zusetzen sey / vnnd dargegen der rechte reine Geistlicheverstand