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Zwölf vornehme wolgegründte Hauptursachen, warumb die reformirte evangelische Kirchen mit Doct. Luthers und seiner Nachfolger Außlegung der Wort Christi im heyl. Abendmahl, dadurch eine wesentliche doch unreumbliche, unempfindliche Gegenwart des Leibes und Bluts Christi allhie auf Erden in, mit und under dem Brot auch eine mündliche Niessung desselben eingefuhrt wird, nicht eins sein werden : von einer vornehmen Standts Personen auß heyl. göttlicher Schrift, gemeinen Consens und Zeugnissen der Altvätter unlängst getrewlich zusamengetragen ...
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Häuptursach.Vnd eben darumb tauft man auch keinen todten noch schlaffenden /weil zu disen sachen nicht so wol der leib als das gemüth gehöret.Vnd ob man wol die kinder tauffet/ die sich des gemühts also nochnicht brauchen können / so geschicht doch solches darumb / weil sieohne das zum Reich Christi gehören/ vnnd desselben gliedmassensein / wofern sie auß Christlichen eltern geboren worden: Dan die-selben haben den bund mit Gott/ vnd Gott mit ihnen/ nicht alleinur sich aufgerichtet / sondern auch für ihren samen nach ihnen / wiegeschrieben stehet: Jch wil dein Gott sein/ vnd deines samens nachdir. Vnd da heist es recht / non denegandum est signum iis, quisunt participes rei signatae. Vnd daher kömpt es / daß man derJuden vnd Türcken kinder / als die ausser der kirchen Christi gebo-ren werden / nicht teuffet in ihrer kindheit / als welche noch nicht indem bunde sein / sondern lest sie erwachsen / vnd vnterweiset sie zu-uor in der lehr Christliches glaubens/ damit sie also zu Christo ge-führet / vnd ihm einverleibet werden. Es ist zwar die heilige Tauffeein bad der widergeburt: Aber es geschicht solche widergeburt auchnicht leiblicher / vbernatürlicher / subtiler weise / sondern allein inder seelen vnd dem innerlichem menschen / Kan also auch bey diserverrichtung des menschen irdischen leibe nichts vbernatürliches zu-geschrieben werden.Zum dritten hat Christus befohlen / daß man seinen leib essen / lohan. 6.vnd sein blut trincken solle: Aber weil er alßbaldt darzu thut / daß sol-ches im geist geschehen müsse / auch was er einmal saget / wer meinfleisch isset / item wer mich isset / alßbald darauf also außredet /Wer an mich gleubet: So ist heutiges tages niemand / der dasagen dörffe / Christus habe domals von einem leiblichen mündli-chen / jedoch vbernatürlichem essen geredt / dan die wort sein so klar.Zum vierten / Hat Christus in seinem letzten Abendmalbrot vnwein genommen / dieselbe seinen Jüngern gegeben vnd befohlendas sie essen vnd trincken solten / mit dem anhange / daß dises/ waser sie essen vnd trincken heisse/ sein leib vnd sein blut sey. Alhier istabermals ausser zweivel / daß brot vnd wein / welche Christus zu ef-sen vnd zu trincken befohlen hat / auch mitten im brauch des heiligenAbendmals / von vnserm leibe anderer gestalt nicht / als natürlicherweiſe