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Zwölf vornehme wolgegründte Hauptursachen, warumb die reformirte evangelische Kirchen mit Doct. Luthers und seiner Nachfolger Außlegung der Wort Christi im heyl. Abendmahl, dadurch eine wesentliche doch unreumbliche, unempfindliche Gegenwart des Leibes und Bluts Christi allhie auf Erden in, mit und under dem Brot auch eine mündliche Niessung desselben eingefuhrt wird, nicht eins sein werden : von einer vornehmen Standts Personen auß heyl. göttlicher Schrift, gemeinen Consens und Zeugnissen der Altvätter unlängst getrewlich zusamengetragen ...
Entstehung
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Die Drittegesatzt noch befohlen haben / es geschehe nun grober oder subtilerweiſe.Dann oben erwiesen / daß es in effectu auf eines außleuft: DanChristus setzt Johan. 6. nicht gegeneinander ein grobes vnd ein sub-tiles mündliches essen / sondern ein mündliches vnd ein geistliches /vnd verwirft jenes gantz vnd gar / bestettigt aber allein das Geistli-che / welchs so wol den groben als subtilen mündlichen essen ent-gegen ist. Vnd ist also dises auch die dritte widerwertigkeit zwischendem wort Gottes vnd Doct: Lutheri meinung oder außlegung derwort des Abendmals.Es sind zwar etliche/ die von ihrem vorgefastem wahn vnd vnrechtem verstande der wort Christi dermassen eingenommen sein /daß / ob sie gleich dise contrarieteten des worts Gottes vnd jrer auß-legung der wort Christi befinden / vnd derselben in jrem gewissen al-so vberzeugt werden / das sie mercken / daß es nicht zusamen gerei-met werden kan: So bleiben sie dannoch bey jhrem dünckel vnd sa-gen: Man sol sich dise contrarieten gar nicht irren lassen / sondernbeydes glauben. Ziehen darzu das exempel des gleubigen Patriar-chen Abrahami / welcher zwar auch contrarieteten im wort Gottesbefunden / aber sich dannoch nicht irren lassen / sondern beydes ge-glaubet / in deme er erstlich die verheissung hatte / daß jm auß Isaacder verheissene same solte geboren werden / Vnd dannoch hernacher befehl bekam / er solte jhn schlachten: Da hette er (sagen sie) auchbey sich schliessen können / daß seyn contraria, darumb muß dasletzte figürlich verstanden werden / Aber er hats nicht gethan / son-dern dem wort Gottes gefolget / ob es wol wider einander lief.Disem / meinen sie / wollen sie es im gegenwertigen fal auchnachthun / ja sie dürffen wolsagen / sind sie betrogen / so werden sievon Christo wol betrogen. Aber sie blenden sich hierunter selbst,vnd bedencken nicht / wie eine vngereimte consequentz vnnd folge essey / von einer sonderbaren offenbahrung vnd extraordinari befehlGottes schliessen vnd argumentiren auf ein Sacrament: Welchespars ordinarii ministerii in Ecclesia, vnd seiner art / eigenschaftvnd natur nach anders nicht als solche reden mit sich bringet / daßdas Sacramentliche zeichen / den namen des Himlischen guts / sodarunter