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Zwölf vornehme wolgegründte Hauptursachen, warumb die reformirte evangelische Kirchen mit Doct. Luthers und seiner Nachfolger Außlegung der Wort Christi im heyl. Abendmahl, dadurch eine wesentliche doch unreumbliche, unempfindliche Gegenwart des Leibes und Bluts Christi allhie auf Erden in, mit und under dem Brot auch eine mündliche Niessung desselben eingefuhrt wird, nicht eins sein werden : von einer vornehmen Standts Personen auß heyl. göttlicher Schrift, gemeinen Consens und Zeugnissen der Altvätter unlängst getrewlich zusamengetragen ...
Entstehung
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Die Drittemelfahrt weiset / clärlich widerspricht.Zum andern / kombt Doct. Luthers meinung mit der Capernal /ten meinung vberein ratione instrumenti, dan sie wollen beydedaß das essen des leibs Christi mit dem leiblichen munde geschehenmüsse / jehne auf grobe / Lutherus auf subtile weise. Aber Christussetzet nicht ein grobes vnd ein subtiles mündliches essen gegen einan-der / sondern simpliciter, carnalem & spiritualem esum, vnndverwirft jenes gar / es sey grob oder subtil/ vnd tringet allein aufdas geistliche. Es ist auch der grund / den er wegen seiner Himmel-fahrt führet dem mündlichen essen zuwider / es geschehe grober odersubtiler weise: Dann weil Christus mit seinem leibe gehn Himmelgefahren / so kan man ihn mit dem leiblichen munde / weder grobernoch subtiler weise erreichen.Zum dritten / trift Doct. Luthers vnd der Capernaiten meinungmit einander vberem ratione finis: Dan daß mit dem mündlichenessen / dauon D. Luther / wiewol etwas subtiler redet / eben so vielaußgerichtet werde / als mit dem Capernaitischen mündlichen essen /solches erscheinet daher / daß Doct: Luther vnd alle sein anhangselbst bekennet / daß solch mündlich essen / wan es gleich nach ihrermeinung vnd auf jre art geschicht / dannoch zur seligkeit nicht nütze /wan das Geistliche nicht da sey: Darauß man dan augenscheinlichsiehet / das der spruch Christi / das fleisch ist kein nütze / wieder bei-des / so wol das subtile als grobe mündliche essen gerichtet sey. Vndderwegen mit disen worten Christi eines so wol als das ander ver-Sunt mul- worffen wird.ta verbaVnnd weil dise helle wort etlichen dermassen vnter die augenin scriptu leuchten / daß sie dieselben in diser disputation nicht vertragen kön-ris divinisnen / so fallen sie endlich darauf / das sie vorgeben / Es gehöre dasquae post6 Capittel Johannis nicht zur lehre vom Abendmal: Aber liebersunt trahiad eum sen. Christ / was sol das sein? sol man dan nicht schrift mit schrift außle- quě si- gen? oder ist die schrift ihr selbst also zuwider/ das was anbi uns quis einem ort gesagt wird / auf das ander nicht gezogen werden darf?Dasq; spontepręſumſerit: ſed non oportet: Non enim ſenſum extrinſecus alienum & extraneumdebetis querere, ut quoquo modo ipsum ex scripturarum auctoritate confirmetisSed ex ipsis scripturis sensum capere veritatis oportet. c. relatum distinct. 37