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Zwölf vornehme wolgegründte Hauptursachen, warumb die reformirte evangelische Kirchen mit Doct. Luthers und seiner Nachfolger Außlegung der Wort Christi im heyl. Abendmahl, dadurch eine wesentliche doch unreumbliche, unempfindliche Gegenwart des Leibes und Bluts Christi allhie auf Erden in, mit und under dem Brot auch eine mündliche Niessung desselben eingefuhrt wird, nicht eins sein werden : von einer vornehmen Standts Personen auß heyl. göttlicher Schrift, gemeinen Consens und Zeugnissen der Altvätter unlängst getrewlich zusamengetragen ...
Entstehung
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Häuptursach.nicht allein de conceptione, sondern auch de partu. Darumbob wol in primo membro quo ad virilem conceptionem, dasgesetze auf sie nicht accommodirt werden kan / (wiewol dasselbe ge-neraliter de ea quae concepit redet / non addito, sive ordina-rio sive miraculoso modo conceperit). Weil aber dannochwahr / eam verè concepisse & vere peperisse, So hat sie sichfreylich schuldig befunden dem gesetze/ das de vero partu redet/ein gnügen zuthun / vnd hat eben darmit zuuerstehen gegeben / daßsie warhafftig geboren / Wann es aber allein ein scheingeburt ge-west were / wie vnser gegentheil wil / so were sie das gesetze gar nichtangangen / hette sich auch demselben imaginarie vnnd zum scheinvaterworffen.Vnd ist doch darneben an dem / daß der sohn Gottes nicht schul-dig gewesen / dise seine menschliche geburt / als vnrein / reinigen zulassen / Sintemal er fur sich rein vnd vnbefleckt war: Aber weil ervon anfang seiner Menschwerdung causam totius generis hu-mani, vnd die gleicheit des sündlichen fleisches auf sich genommen /so hat er auch dem gesetz / welches von der geburt des sündigen men-schen redet / gnug thun wollen / Dann er à prima nativitare, imòin ipsa nativitate angefangen / die funde der welt zu tragen / dar-mit er dieselbe durch seine vnschuld vnnd gerechtigkeit außtilgete.Vnnd so weit hat er sich gutwillig vnter das gesetz gegeben: Danndas gesetz saget / daß ein weib / welches ein mänlein gebieret / vnreinsein / vnnd em opfer zur reinigung bringen sol / das hette die mutterChristi nicht bedurft / weil ihr sohn auß sündlichem samen nicht ge-zeuget / vnd also ihre geburt/ ob sie wol warhaftig/ dannoch nichtvnrein gewesen / Dan wie Bernardus saget: Non est partus im.mundus, ubi conceptio est munda. Aber sie hat auß antrieb deeheiligen Geistes auch hierinnen ihren sohn andern kindern gleich ge-macht / darmit / was an ihm vnterschuldter weise geleistet wurde /den andern zum besten keme: Bleibet also solchem allem nach wahrvnd gewiß / daß die jungfraw Maria / ob sie wol ohne man schwan-ger worden / dannoch warhaftig / wie andere weiber geboren / vndalso dem gesetze vnterwerffig worden. Weil aber das gesetze in sol-cher geburt nichts sundlichs noch vnreines gefunden / so ist demsel-ben