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Zwölf vornehme wolgegründte Hauptursachen, warumb die reformirte evangelische Kirchen mit Doct. Luthers und seiner Nachfolger Außlegung der Wort Christi im heyl. Abendmahl, dadurch eine wesentliche doch unreumbliche, unempfindliche Gegenwart des Leibes und Bluts Christi allhie auf Erden in, mit und under dem Brot auch eine mündliche Niessung desselben eingefuhrt wird, nicht eins sein werden : von einer vornehmen Standts Personen auß heyl. göttlicher Schrift, gemeinen Consens und Zeugnissen der Altvätter unlängst getrewlich zusamengetragen ...
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Häuptursach.offenbahrten willen geendert / vnd gesagt hette / daß sein leib auf er-den sein solte. Sie ziehen darzu an die wort / das ist mein leib /Es ist aber oben albereit erwiesen / daß diese wort nicht notwendigden verstand mit sich bringen / als hette er sagen wollen / DAR-innen ist mein leib / sondern daß sie einen andern schriftmessigenverstand haben / darumb auß denselben worten nichts wieder dasoffenbare wort Gottes geschlossen werden kan. Es ist / sagen wir /in der gantzen heiligen schrift kein einiger buchstab vorhanden / inwelchem vns die gegenwart des leibs Christi alhier auf erden nachseiner Himmelfahrt verheissen were / ob er wol nach seiner Gott-heit allzeit bey vns ist vnd bleibet. Die Engel / so bey seiner Auffartgewesen / sagen zwar / daß er wieder kommen werde / wie er gehn Act. 1. v.Himmel gefahren / aber am jüngstentage / welches wir auch gleu-ben vnd bekennen: Vnter dessen halten wir vns des worts Gottesdas da saget / Christi leib sey nicht mehr auf erden / sondern im Hin-mel / vnd das er einen warhaftigen leib habe / vnd in ewigkeit behal-te / Vnd wissen daß Gottes Almacht seinem willen vnd offenbahr-ten wort nicht wiederstrebe. Vnnd wollen wir disen einwürf mitIn lib. sendes Augustini worten wiederlegen / da er sagt: Deus sic omnipotent. Pro-tens est, ut nunquam suae rationis instituta convellat. dz ist. Got speri.ist dergestalt Almechtig / daß er gleichwol das jenige / was er einmalverordnet nicht aufhebet. Nun hat er einmal alle creaturen vnd vn-ter denselben auch den leib Christi also geschaffen / daß sie nicht al-lenthalben / sondern an einem gewissen ort sein sollen. Es sagt auchdie schrift / das Christus einen solchen leib an sich genommen / dar-umb wird Gott der Herr solche seine ordnung nicht endern noch auf-heben. Vnd saget ferner Tertullianus gar schön / da er wieder denketzer Praxeam / der seinen schwarm auch mit der Almacht Gottesverthedigen wolte/ also schreibet: Es ist gewißlich Gott nichts ccschwer noch vnmuͤglich / Aber wan wir dises spruchs ohne maß invnsern einbildungen brauchen werden / können wir alles von Gott:ertichten / als ob ers gethan habe / darumb / weil ers thun könne. &Man muß aber nicht darumb / daß er alles thun kan / stracks gleu-ben / daß er das gethan habe / das er nicht gethan hat / sondern manmußF