Häuptursach.cher weise / wie man andere eifferliche dinge isset. Aber darumbwird es Sacramentlich genant / weil solch eusserlich leiblich esseneingeheimnis ist / vnd dem gewuet des menschen ein anders vorbil-det / in dem es dasselbe auf das innerliche geistliche essen weiset / wel-ches das brot fur sich selbst / wan es mir als brot gegeffen wird / nichtthut. Aber / weil auß Gottes ordnung vnd einsetzung solch eusser-lich essen auf das innerliche weiset / vnnd also ein geheimnis auf sichhat / wird es dahero ein Sacrament genant / vnnd gesagt / das esSacramentlich oder als ein Sacrament gessen werde / das ist / nichtwie schlecht brot / sondern als ein zeichen eines grössern diages /nemlich des gecreutzigten leibs. Das brot aber wird darumb auf kei-ne andere art / als leiblich gessen / wie auch das innerliche guth aufkeynerley art als geistlich genossen wird. Wan nun Christus sagt /Nemet esset / so verstehen wir solch essen von dem eusserlichenbrot vnd wein / die vns Christus leiblich essen heisset / weil er aberdarzu thut / das ist mein leib / so verstehen wir darauß / daß vnsChristus noch weiter / als auf daß blosse eusserliche essen weiset.nemblich auf seinen leib / Vnd wil daß wir durch dises eusserliche es-sen / vns seines fur vns gegebenen leibs erinnern / denselben im rech-ten glauben nicht weniger gemessen / als wir die eusserliche zeichenzu vns nemen / vnd also syn Geistlich essen sollen. Wir wissen / sa-gen wir / daß solch naturlich essen zugleich ein Sacramentlich essen /und also ein geheimnis sey / daß es etwas mehr hinter sich vnd ansich habe / nemblich / das Christus vns bey disem essen sein leib vnndlut verheissen hat / vnd vns dessen vermittels diser eufferlichen zei-chen theib aftig machen wil / nemlich / auf die art vnd weise / wie manhimlischer güter theilhaftig werden kan. Vnd bleiben wir so langbey deme / daß das brot leiblich / der leib Christi geistlich gegessenir erden / biß sie erwiesen / daß der leib CHristi auch mit dem leibli-chen munde / doch nicht leiblicher / sondern vnentpfindlicher weisegessen werde: Welches sie auß den worten der einsetzung nimmer-mehr darthun können. Vnd erscheinet der vngrund diser folgereynoch mehr auß dem / wann dieselbe in eine rechte form also gebrachttrird.WasE
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Zwölf vornehme wolgegründte Hauptursachen, warumb die reformirte evangelische Kirchen mit Doct. Luthers und seiner Nachfolger Außlegung der Wort Christi im heyl. Abendmahl, dadurch eine wesentliche doch unreumbliche, unempfindliche Gegenwart des Leibes und Bluts Christi allhie auf Erden in, mit und under dem Brot auch eine mündliche Niessung desselben eingefuhrt wird, nicht eins sein werden : von einer vornehmen Standts Personen auß heyl. göttlicher Schrift, gemeinen Consens und Zeugnissen der Altvätter unlängst getrewlich zusamengetragen ...
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