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Ökonomierllt von Langsdorff,
Laufende Rechnung bei
1891
1892
1893
1894
1895
der Lllndständischen
Bank in Bautzen:
Kredit.......-«
—
48142
197 210
233 578
477 280
Gesamtumsatz. . . . ^l
—
146 516
314 663
515 953
814494
Schuld (—) bezw. Gut-haben (-l-) . . . . ^l
—
- 50 232
4- 9 757
— 48 795
-^ 140 066
Insgesamt bei beiden
Geldausgleichstellen:
Zahl der benutzenden Ge-
nossenschaften ....
9
23
28
35
53
Debet .......^
38 98?
392 091
494114
804 456
928313
Kredit.......^l
28 681
251 995
443 568
771 823
1 275 886
Gesamtumsatz. . . , ^
67 620
664 086
937 682
1 576 279
2 204 199
Schuld (-) bezw. Gut-
haben (-^) . . . . ^/l
— 10 255
—140 096
— 50 546
— 32 633
-> 34? 573
Durchschnittlich auf einen
Darlehnskllssenoerein ^
— 1140
— 6 091
^ 1805
— 932
> 6 558
Das Zahlungsverhältnis der einzelnen Genossenschaften zu den Geld-ausgleichstellen ist, wie es in der Natur der Dinge liegt, ein recht ver-schiedenes; im ganzen hat sich aber eine Veränderung während desBestehens der letzteren dahin vollzogen, daß die anfänglich empfangenenVorfchüsse sich in Guthaben umgewandelt haben, wenn auch noch nichtbei allen Genossenschaften. Es läßt dies auf eine günstige Entwicklungder Genossenschaften als solcher und in gewissem Sinne auch der Ver-hältnisse ihrer Mitglieder schließen.
Andere Nachweise betreffs der Einwirkung der genossenschaftlichenBethätigung aus die Mitglieder liegen zur Zeit in beachtlichem Umfangeziffernmäßig noch nicht vor, da die Dauer des Bestehens dieser örtlichenKreditvereine hierfür noch zu kurz ist. Daß aber die bestehenden Ein-richtungen geeignet sind, den kleinen Landwirten in wirksamster Weiseunter die Arme zu greifen und sie der Zwangslage zu entreißen, in dersie sich durch die Handschulden ihren Lieferanten gegenüber befinden, zeigtdas steigende Bewußtsein derselben, von dadurch bedingten äußeren Ein-flüssen unahängig geworden zu sein.
Als nächste Folge hat sich allenthalben das Bedürfnis nach Ein-richtung gemeinsamer Bezüge von landwirtschaftlichen Bedarfs-gegenständen durch die Darlchnskassenvercine, sodann einer Centralisationdieses Bezugs durch Bildung einer Central-Berufsgenossenschaftergeben, und fo fchwer es anfänglich siel, eine Beteiligung an dieser und