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2 (1896) Mittel- und Norddeutschland
Entstehung
Seite
312
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Z12 Ötonomieillt von Langsdorff.

dulchschn. auf1 Betrieb mitViehstllndin Betrieben bis zu 1,66 w 867 Stück -^ 0,51 °/° 0,013

Von 1,67 bis 9,99 Iia 1238 - -- 0,73 , 0,024

- 10 - 49,99 - 10 200 - ^ 6,00 - 0,37

- 50 und mehr - 157 751 - ^92,76 - 109,0

insgesamt 170 056 Stück

Die Zahl der Ziegen hat im Gegensatz zur Schafhaltung erheblichzugenommen; dieselbe ist seit 1834 von 48 536 bis 1892 auf 128 562angewachsen, hat sich also verdreifacht.

Auch befindet sich deren Haltung, umgekehrt wie die der Schafe,überwiegend in den Händen der kleinen Leute, denen die Ziege alsMilchtier die Kuh ersetzt, obgleich die Ziege auch in zahlreichen mittlerenund selbst größeren Wirtschaften zur Bereitung des geschätzten Ziegen-käses gehalten wird, zu dessen Darstellung man eine Mischung von Kuh-und Ziegenmilch verwendet. Es wurden am 5. Juni 1882 an Ziegennachgewiesen in Wirtschaften:

durchschn. auf1 Betrieb mitViehstllndbis zu 1,66 Iill 76 997 Stück ^ 61,77"/° 1,12 Stück

von 1,67 bis 9,99 da 27 842 - ^ 22,34 - 0,54 -° 10 - 49,99 - 18 875 - ^ 15,14 - 0,69 -

- 50 und mehr tm 935 - ^ 0,75 - 0,60 -

insgesamt 124 659 Stück

Die Verteilung des Viehstandes nach seinen verschiedenen Gattungenauf die einzelnen Landesteile, sowie das Verhältnis desselben zur Flächedes landwirtschaftlich benutzten Bodens mit den in den einzelnen Ver-waltungsbezirken sich für jede Viehgattung und die Gefamtviehhaltungergebenden Verfchiedenheiten ist aus Tabelle 4 (S. 313) ersichtlich. Bei derUmrechnung der verschiedenen auf die Großvieheinheit wurden 1 StückGroßvieh — 1 Rind — 1,5 Pferde — 4 Schweine - 10 Schafe —12 Ziegen gerechnet, welchem Verhältnisse die bei den Viehzählungenermittelten Durchschnittsgcwichte zu gründe gelegt wurden. Die dreiGroßstädte Dresden, Leipzig und Chemnitz blieben hierbei unberücksichtigt,weil daselbst das Verhältnis der vorhandenen Fläche zur Zahl dergehaltenen Tiere aus naheliegenden Gründen ein stark abweichendes ist.