§ 4. Willirams Paraphrase des HL. 23
sich auch das Wesen Christi: er ist Gottmensch, 1 ) deus et homo 88,3.89, 4. 93, 21; verus deus et verus homo 48, 29 f. 33, er vereinigt die beidenNaturen divinitas und humanitas 37,3—6. 81,9. 82, 2f. 86,4—6. 88, 7f.93,11—13. 96,6. 97, 5 f. 98,5, vgl. 47,7. 90,3. 92, 7. 8; gotes sun pernaturam, speciosus forma prae filiis hominum 28, 5 f., vgl. 23, 3 f. 87, 3—5-Er war von Anfang an: verbum in principio apud deum, verbum caro factum130, 9 f., er ist alpha et m, principium et finis 111, 8; seine Menschwerdung,Leiden, Auferstehung, Himmelfahrt waren im alten Plan der Trinität voraus-bestimmt 94, 8—10. Die ganze Paraphrase ist durchwoben von Zügen ausdem erlösenden Leben des Bräutigams von seiner Menschwerdung bis zurHerrschaft in der himmlischen Seligkeit. Die Hauptereignisse sind als einekurze Biographie zusammengestellt § 93 u. 94 auch 35, 6—10; im einzelnen:Geburt 23,4. 26,3. 35,7. 36,2. 93,3—5. 125, 2 f. 126,6. 127,2; 63,4;36,3.5. 37,3f.; Taufe 15,6; Wunder 93,11—13; Führung ins Land derVerheißung 15,3—7. 50,4—10. 135, 6f.; Marter, Tod, Auferstehung undWonne des Himmelreichs 20, 3f. 63,5—7. 79, 8f. 93. 94; 52, 9;.53, 9—12.53,17—19. 119,15. 136,7; 122,5—10. 149,6. 99, 4 f.; 131,8, vgl. 52,19f. 24f.; 32, 9f. 54, 11 f. 88,13f. 92, 11. 129. 133,9. 136, 21, vgl. 114, 16f.117,10. 120,5—7. 147,3—9; 52. —Der Teufel ist der Verderber der Christen-heit 51,18, der Verführer der Auserwählten; Christus bewahrt die Kirchegegen ihn 67, 5 f., dazu 53,17—19. 136, 7 f.; die Gläubigen gegen den Teufel89,11; die Propheten und Apostel gegen den Teufel 84, 5 f.; die doctores undder Teufel s. nachher; mit dem Teufel zusammen sind die Ketzer Feindeder Kirche 51, 12. Die Kirche, Ecclesia, ist die Braut, sponsa, Christi,auch Schwester, soror et sponsa 74, 5. 77, 4 f. 130, 7 f. u. ö., früintin (oft),Christus ist wine der Braut, der Ecclesia (oft), Vorstellungen, die einfachaus dem Bibeltexte stammen. Die Mutter der Ecclesia ist die Synagoge11,3. 48,38. 136, 2f., die humana natura 130, 6f.; durch die typologischeAuslegung ist die caelestis Hierusalem 104, 7 f. Mutter der Kirche. In den§§ 11.12 und 130—143 wird dieses Verhältnis näher bestimmt: die Kirchezu Jerusalem ist die primitiva Ecclesia und mater ecclesiarum 2 ) 11, 2 f. 137, 5 f.Die Juden, die Kinder der Synagoga, bekämpften die Christen, vertriebensie aus ihrem Lande und erregten eine Verfolgung usw. (persecutionem11 u. 12). Der größere Teil der Juden hat Christus, da er die Synagogaam Kreuz vom Tod der Sünde und von der Gewalt des Teufels erlöste,nicht anerkannt und die praedicatores Christi vertrieben zu den Heiden,daraus entstand die Ecclesia de gentibus 135. 136, dazu 137. 141. 142.143,vgl. 50 {in dero vocatlone gentium 141, 9f.). Die Ecclesia catholica, obgleichsie zusammengesetzt ist aus verschied engestaltigen Personen, ist doch einsim Glauben und im Geiste (vgl. 68, 7—12), ihr Symbol ist die Taube, d. i.
') Seemüller, QF. 24, 115—117. Die Be- I gesch. 2 2 , 23.deutung des HL.s als Ausdruck für die Person 2 ) Ueber das allegorische Motiv der Ecclesia
des Gott-Christus ist schon in der Lehre des | und Synagoga vgl. Raab S. 12 Anm. 17.Athanasius begründet, Harnack, Dogmen- ]