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Meteorologia philosophico-politica : Das ist: Philosophische und Politische Beschreib- und Erklärung der Meteorischen/ oder in der obern Lufft erzeugten Dinge; In Zwölff zerschiednen Aus Meteorologischen Fragen/ und Politischen Schluß-Reden bestehenden; wie auch mit zugleich untermischten schönen Sinn-Bildern gezierten Abtheilungen ... Anjetzo ... aus dem Lateinischen in das Teutsche übersetzt
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Philosophische und Politische BeschreibungNon possidentem multa vocaverisRectè beatum; rectius occupatNomen beati, qui DeorumMuneribus sapienter utiScilicèt noverit.Der ist gluͤckseelig nur zu heissenDer nicht viel in Vermoͤgen hat;Und den mag man erst glücklich preissenDer mit dem ist vergnügt und satt;Was ihm der Himmel hat gegeben;Auch klüglich weiß darvon zu leben.Sine me nihil.Ohn mich zerrinnt /Was man beginnt.Provida non suffert vacuum natura; nec illud,Ut benè serventur, rebus inesse sinit.Impleat argentum, & congesta aeraria gaza:Principis hoc nervo statque caditque salus.Die Vorsicht der Natur kan gar nichts Leeres leiden:Durch welche Sorge sie die Dinge auch erhällt:Drum pflegt sie alles das auffs äusserste zu meiden /Was unvollkommen ist / und ihr zuwider fällt.Des Fürsten Kammer muß mit Geld wohl seyn versehen;Dann seine Macht kan nicht ohn selbiges bestehen.Die XII. Frage.Von dem Zihn und dem Bley.As Zihn ist ein weisses Metall / so die Natur aus vielem jedoch unreinem / vonaussen weissem / inwendig aber rothem Quecksilber; wie auch aus einem nichtNallzu reinem / sondern unsaubern Schwefel erzeuget. Von einigen wird es einMittel-Metall, so sich zwischen Silber und Bley hält, genenet; so fern es nemlich aus vermisch-baren Dingen wächset; deren reiner Theil, wann er abgesondert wäre, zu Silber, der dickereaber zu Bley würde: Dannenhero selbiges ein aus dem Saamen eines doppelten Metalls her-kommender Bastart ist; doch nennen es andere, weilen es mehr vom Bley, als vom Silber insich hat / ein weisses Bley.§. 2. Des Bleyes Eigenschafften seynd mancherley. Dasselbe ist unter den Me-tallen das leichteste wegen der weiten Lufft=Loͤcher; oder wie andere wollen / wegen des uͤbermaͤs-sigen trucknen und schweflichten Dunstes; und dieser Ursachen halber hält man auch dafür / daßes einen klingenden Thon von sich gebe. Das Zihn bestehet aus sehr dünnen Theilen / so daßes leichtlich ein grosses Stuck Ertzes durchschlieffen kan: daher dann geschiehet / daß ein wenigZihn / so man unter Ertz vermischet / diesem letzteren eine weisse Farbe beybringet; wie nicht we-niger die Metallen / als in deren Lufft-Löcher es sich eindringet / darmit auffs beste gelöthet wer-den mögen. Sonsten verstopfft das Zihn die Lufft=Löcher des Ertzes oder Kupffers / und ver-wahrt dasselbe vor dem Rost: ja / was noch verwundersamer ist; die gröste eherne oder kupf-ferne Geschirre / wann sie verzihnt werden / wägen nicht schwerer / als wann sie unverzihnt seynd:welches vielleicht aus der Ursache geschehen mag, weilen eben so viel Feuchtigkeit aus den LufftLöchern

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