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Meteorologia philosophico-politica : Das ist: Philosophische und Politische Beschreib- und Erklärung der Meteorischen/ oder in der obern Lufft erzeugten Dinge; In Zwölff zerschiednen Aus Meteorologischen Fragen/ und Politischen Schluß-Reden bestehenden; wie auch mit zugleich untermischten schönen Sinn-Bildern gezierten Abtheilungen ... Anjetzo ... aus dem Lateinischen in das Teutsche übersetzt
Entstehung
Seite
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der in der obern Lufft erzeugten Dinge.Swölffte Abtheilung.Von denen Dingen / so aus der Erden gegra-ben werden; und von denen Metallen.IN dieser letzten Erklärung begeben wir uns in die Tieffe der Erden, undbesehen daselbsten die verborgne Güter und Schätze der Natur. IhreWissenschafft ist in Wahrheit verwunderlich / und stehet einem Welt-weisenMann sehr wohl an: Dann die eigentliche Verrichtung und gantzes Wesenberuht darinn / daß man in allen Wercken der Natur die Uhrbewegung be-trachte, welche so viel und unterschiedliche Dinge darum würcket, daß man sieerkenne; und so viel Nutzbarkeiten darreichet, daß sie möchte geliebt werden.Dahero in gegenwärtiger Abtheilung besonders von den Erd=Säfften / Stei-nen, und Metallen ein wenig weitläuffig, jedoch wegen dor curiosen Materivielleicht nicht genugsam zu handlen seyn wird. Es gehört zwar solches nichtzu der Meteorologischen Wissenschafft / die bloß mit dem unvollkommnen / undnicht mit einem vollkommlich gemischtem Cörper zu thun hat / als welcher letz-tere aus einer dichten und beständigen Zusammensetzung der Elementen beste-het; oder in welchem alle Element ihrer Krafft nach verbleiben; von derglei-chen wir eben jetzo zu reden Vorhabens seynd: dieweilen es aber mit der vo-rigen Materi eine überaus grosse und genaue Verwandschafft hat / und gemei-niglich von denen Scribenten bey den Meteóren pflegt tractirt zu werden; sohaben wir auch derselben ihrer Lehr=Art nachfolgen / und in dieser zwölfften Ab-theilung mit denen aus der Erden gegrabnen Dingen / und mit denen Metallendieses Wercklein beschliessen wollen. Ist demnachDie I. Esrage.Von denen aus der Erde gegrabnen Dingen / und ihrerErzeugung / ins gemein.Usgegrabne Dinge seynd diejenige so da durch der Menschen angewannteArbeit aus denen Ertz-Gruben und unterirrdischen Orten pflegen ausgegra-ben zu werden; Als da seynd zerschiedene Gattungen von Säfften; item Steineund Metalle: Diese Dinge theilet Aristoteles in zwey Partheyen ab; nemlich in me-tallisch=und unmetallische; Die metallische, seynd Cörper, welche an dem Feuer schmeltzen undfliessen; die unmetallische aber / welche nicht schmeltzen / wie die Steine. Andere hergegen machenunter den ausgegrabnen Dingen dreyerley Gattungen: Die Erste begreifft allerley Erden; dieAndere besteht in Säfften / so entweder fett und anzündbahr / wie der Schwefel und Pech; odertrucken seynd / wie die Saltze; und die Dritte seynd die Mineralien; die man wiederum in dreyGattungen abtheilet, nemlich in Steine, in Metalle und in metallische Dinge. Endlichen wol-len einige mit dem Avicenna viererley Arten der gegrabnen Dingen behaupten; nemlich dasSaltz / den Schweffel / die Steine und die Metall oder Ertze. Welche Abtheilungen alle aber,soviel ihr Wesen anlangt / fast mit des Aristotelis Abtheilung überein kommen.