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Meteorologia philosophico-politica : Das ist: Philosophische und Politische Beschreib- und Erklärung der Meteorischen/ oder in der obern Lufft erzeugten Dinge; In Zwölff zerschiednen Aus Meteorologischen Fragen/ und Politischen Schluß-Reden bestehenden; wie auch mit zugleich untermischten schönen Sinn-Bildern gezierten Abtheilungen ... Anjetzo ... aus dem Lateinischen in das Teutsche übersetzt
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(0)V.V.V.V.S. -C. B. D.Erste Abtheilung /Von dem Meteorischen Corper insgemein.SAmit man zu deme, was in diesem gantzen Meteorischen Tractat unter-sucht werden solle, desto füglicher und leichter gelangen möge; so mußman gleich Anfangs ein und anders / was denen Meteorischen Dingeninsgesammt gemein ist, nemlichen die so wohl inn= als auswendige Principiaoder Uhrstaffle, die Endursache, den Ort, die Zeit, und dergleichen rc. zur Be-trachtung ziehen; damit man nicht widrigen Falls bemüssiget werde, einerleySache öffters mit Verdrießlichkeit zu wiederhohlen: Diesem nach ist hierDie I. Frage.Was ein Meteorum seye / und woraus seineMateri bestehe?EIecopov ist ein Griechisches Wort; heißt in der Teutschen Sprach so vielals hoch / erhöht / in der Höhe schwebend rc. und Me/εωρολογία so viel /als die Betrachtung hoher / oder in der Höhe schwebenden Dinge: Wor-Maus dann der Schluß erwächset, daß ein Meteorum nichts anders seye, als einvermischtes unvollkommnes in den obern Welt-Theilen entsprungnes Wesen; gleichwie daseynd die Wolcken, der Strahl, u. s. f. Obwolen man doch ins gemein hin das jenige was inder untern Lufft und im Meer / ja so gar in der Erde hervor kommt / hier auch unter die Meteorazu rechnen / und also in diesem Tractat zu denen andern warhafftigen und eigentlich so genann-ten Meteoris zu setzen pfleget. Ein vernuschtes unvollkommnes Wesen aber wird es darumgenennt, weilen dasselbe an und für sich selbsten nichts anders ist, dann ein mit fremden Eigen-schafften angestecktes Element.§. 2. Ein Meteorum besteht aus einer doppelten Materi; nemlich einer entferne-ten / und einer nahen. Die entfernete Materi solle fürnemlich die Erde und das Wasser seyn:dañ wann diese zwey Letztere die nahe Materi / woraus solche meteorische Eindruckungen entstehen /darzu hergeben, so geben sie selbige gleichsam von ihrem eigenen her. Ich sage aber fürnem-lich; weilen es der Warheit sehr ähnlich scheinet / daß zu Zeiten auch die Lufft denen Winden /Wolcken / und Bronnen zur Materi diene. Die entfernete Materi hergegen ist nach der Mei-nung des Aristotelis der Dampff und die Ausduͤnstung: und wird dahero bewiesen / weilenaus diesen beyden alle Meteora, nicht zwar aus beyden zugleich / sondern theils aus dem Damptheils aus der Ausdünstung / und dann theils aus beyden / wann sie untereinander vermischtseynd / ihren Ursprung nehmen. Dahero man der Alchimisten Heerführer / dem Paracelso,gantz keinen Glauben beyzulegen hat / wann selbiger behaupten wollen / es seyen der Regen /Wind, und die übrige Meteora Früchten der Gestirne, gleichwie die Aepffel Früchte der Bäu-me die hernach zu gewissen Zeiten sich hervor thun und ausbrechen; eben wie er auch vorge-geben / die Sterne seyen Schaalen / worinnen der Schwefel / Saltz und Mercurius, als die Ma-

Arist. I.1.