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Meteorologia philosophico-politica : Das ist: Philosophische und Politische Beschreib- und Erklärung der Meteorischen/ oder in der obern Lufft erzeugten Dinge; In Zwölff zerschiednen Aus Meteorologischen Fragen/ und Politischen Schluß-Reden bestehenden; wie auch mit zugleich untermischten schönen Sinn-Bildern gezierten Abtheilungen ... Anjetzo ... aus dem Lateinischen in das Teutsche übersetzt
Entstehung
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Philosophische und Politische Beschreibunghat / das soll für todt geachtet werden. Reichthum ohne GOtt bahnet den Weg zur Armuth;Ehre ohne GOtt erworben, stürtzet in Spott und Schande; Ruhm, den man ohne GOtt er-langt / bringt Haß und Feindschafft; Sieg und Victori / so ohne GOtt erfochten worden / verur-sachet einen unversehenen Sturtz und Fall. Was man aber mit GOtt und in seinem Nah-men unternimmet / das wird allezeit zum Besten und Nutzen des gemeinen Wesens glücklich.Xenoph.ausschlagen und von statten gehen;„ schreibt Xenophon; und bekräfftiget dieses mit einemde prov. Exempel: Nemlich / Cyrus der erste Persische Monarch ermahnte seinen Sohn Cambysen, we-der in dem Regiment, noch sonsten für sich insonderheit etwas vorzunehmen, er habe dann zu-in fin.vor bey GOtt Zuflucht gesuchet; dann demselben seye weder Gegenwärtiges noch ZukünfftigesXenoph.Gyropad. verborgen; und er gebe uns offt durch unterschiedliche Zeichen zu erkennen, was wir thun oderlassen sollen. Woher seynd Constantinus Magnus, Carolus Magnus, Alphonsus II. Königzu Castillien und Legion / Stephanus und Ladislaus beede Könige in Ungarn / Casimirus Königin Pohlen / und dann der Hapspurgische Graff Rudolphus I. der zuerst die Kayserliche Croneauf das Hauß Oesterreich gebracht / so groß und berühmt worden? Nur dahero / weilen sie alleihre Sachen mit dem grossen GOtt angefangen; und des vortrefflichen Platonis AusspruchPlat. ep. 6. wohl beobachtet: „In allem unseren Thun müssen wir mit denen unsterblichen Göttern den„Anfang machen. Der Britannische König Eduard, der hatte eine mit Ketten gefesselte undan einer aus den Wolcken hervor gehenden Hand hangende Erd-Kugel für ein Sinn-Bildgebraucht, mit der Beyschrifft: Nichts ohne GOtt! Wer da will, daß sein Thun ein glück-liches O. oder Ende gewinne; der muß mit GOtt / als dem A. den Anfang machen.Plus omnibus unus.Ist mehr allein /Als alle seyn!Maxima gignendi vis Soli phasmata coeli est;Accendit plures fax ea sola faces.Cunctarum fons est rerum DEUS unus, & author:Hic tibi principium, finis & unus erit.Die Dünste / welche sich hin in die Höh' geschwungen /Wann sie die weite Lufft zu ihrem Sitz erkiest,Seynd meistens durch die Hitz der Sonn' dorthin getrungen:Dann dieses Liecht allein die stärckste Strahlen schiest.GOTT ist allein die Quell und Ursprung aller Dingen:Fang' an / und end' mit ihm'; so wird es dir gelingen.Die III. Frage.Von dener Oertern / wo die Meteorische Eindru-ckungen geschehen.§. 1.ES seynd drey Behaltnusse oder Oerter, wo die Meteorische Eintruckungenpflegen zu geschehen / oder gezeugt zu werden.Die erste Behaltnus ist, wie insgemein vorgegeben wird, der Schooß der Er-den, welche ihrer Natur nach zwar eine überaus grosse Trückne und Kälte in einem hohendoch nicht im höchsten Grad erfordert; gleichwohlen aber über diß noch andere Affectionesund Eigenschafften überkommt / durch deren Beyhülffe sie in einigen Theilen zu den Eindru-ckungen sich tuͤchtiger und geschickter / als in anderen ereignet: Dann also siehet man / daß siean etlichen Orten voller Höhlen / an andern gantz schwammicht / wiederum an andern dicht / fest /sumpffig / und dann an gewissen Orten schwefelicht und hartzicht zu seyn pfleget. Dannenherosie, wann sie viel Höhlen hat, denen Erd-Bildern unterworffen ist; indem die auffgefangeneund vom Ausgang abgehaltene Ausdaͤmpffungen mit grossem Gewalt den Ausbruch suchen,und die Erde erschuttern: Hergegen wird sie sich da / wo sie feucht und sumpffig ist / in Quellen /Bron⸗