BIJLAGEN. 147
in der graffschaft Sutphen (als auch unlängst alhie zu Arnem geschehen)eine lehnong vor die in der belegerung vor Deventer liggende und vandieser Landtschaft wegen bestellte solldaten hab forderen muessen, darauffdan auch das Capittell zu Sutphen und Kloster Belheem etwas, doch nitsovill als ich woll gehoffet und die hohe notturft erfordert, gethan haben.
Dieweill nun disem gantzem furstendum, sonderlich aber der graffschafftSutphen, hoch und vieil daran gelegen, das die belegerung, vor Deventerausgeführt, bis zu der verhoffter eroberung continuirt und den knechtenaus mangel gelltz khein ursach geben werde, von dannen ab zu ziehen undhin und wider die underthanen zu verderben, so ist mein freuntliche undfleissige bitt, E. L. wollen in ansehung der gemeinen nött mit dem ClosterSchaer dahin handelen, das sie auch irestheils, wie dan andere geistlichealbereit gethaen, etwas bei dem vatterlandt thun zu befurderung gemeinerwalvart und abwendung sowol ires selbst eigenen als auch irer nachbarengrossen Schadens und Verderbens, dieser Landtschap thausent gulden vor-strecken und lehnen wollen, damit man mit diesem und anderen geldt, soman bei den geistlichen gesamelet, die knechte dissmael contentieren undwillig behalten möge, und bin ich in embsiger arbeit, das gewisse versehunggemacht werde, ufdas mit disen besoldungen besser Ordnung gehaldten undgedachte knechte hinfuro richtig bezalt oder zum wenigsten gewisse lehnungempfangen mögen.
Vor dissmal aber ist khein ander rhat noch mittell. Bitt derhalben noch-mals, E. L. wollen hierin vleis anwenden, der genslichen Zuversicht (dweilldiss dem vatterlandt zum besten gereicht, ich auch neben der Landtschapurbietig bin, diese vorgestreckte penningen aus den generali mittelen odersonst wider erstatten zu lassen), es wirt sich bemeltes Cloester (daran ichZum uberfluss auch selbst schreiben lassen) hierin mehr nicht als anderebeschweren können. Sonst will E. L. ich nit bergen, das die knechte, wieungern ich auch solches sehe, abziehen, sich hin und wider uf die hausleuthund, wie sie sich selbst verlauten lassen, uf die closter bis zu erlegter be-zalung legen werden.
Ew. L., deren ich angeneme freundtschafft zu erzeigen willig bin, thueich hiemit dem Almachtigen freundtlich bevelen.
Datum Arnem den 24ten Augusti Ao. etc. 78.
E. L. dienstwilliger
Johann graff zu Nassaw Catzenelnbogen.
Dem wollgebornen herrn Dieterichen von Brunckhorst und Batenborg,hern zu Anhollt, bannerhern zu Baer und Lathum, pfand therm zu Brede-voerd, meinem freundtlichen, lieben neven.
Orig., Kriegsakten No. 256, Bd. II, F. S.-S. Arch.
BIJLAGE XXV.
1579 Febr. 12.
Edele, wolgebaren her, Wy twivelen niet, U Ed. en hebben wall verstaen,datt die Soldaten van hopman Stuper, guardie onses gnedigen hern stat-holders, voir etlicken dagen in deser Graeffschap gekomen sijn ende zeedertvan 't eine darp in 't ander treckende die arme onderdane in elendigengroiten schade gebracht, nemende van denselven behalven oire montkoistennoich mercklicke penninge. Und off nu wall men sich vastlick hadde ver-troistet, dat die besweer einmaill ein einde genoemen ende gedachte knechteuth desse Graeffschap sollen sijn genoemen, so sijn dannoch ons jetzondervan sijn G. angekoemen die schrifften, wairvan euwer Ed. copie hiirby