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2 (1923) Von der Mitte des zehnten Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Kampfes zwischen Kirche und Staat : mit Index
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814 Geschichte der lateinischen Literatur des Mittelalters. Zweiter Teil.

idem imperator uxorem suam gravidam reliquit . .. Quocl et Heinardus vitae illiusrelator scribit.

S. 660. Die Stelle, wo Nithard über die Translation von Reliquien ins Medarduskloster nachSoissons spricht, ist nach E. Müller, Neues Archiv 34,687 f. Ueber die SpracheNithards handelt H. Prümm. Sprachliche Untersuchungen zu Nithard, Greifswald 1910,wo die neue Ausgabe von 1907 vielfach kritisiert wird.

S. 662. Zu Candidus vgl. J. A. Endres, Forsch, z. Gesch. der frühmittelalt. Philosophie S. 15 ff.

S. 667. Die ältesteVegetiushs., die den Biief Frechulphs von Lisieux enthält, ist Paris. 7383 s. X.

S. 673 n. 1. Die kleine Lorscher Frankenchronik neu herausgegeben Neues Archiv 36, 2329.

S. 673 ff. Gegen die Aufstellungen Hellmanns über die Ann. Fuldenses wenden sichF.Kurze, Neues Archiv 36,343393 (Duplik 37, 778-785) und M. Jansen, Hist.Jahrbuch 33,101103. Gegen Jansen wendet sich Hellmann, Hist. Jahrbuch 34,4064: Weder Einhart noch Rudolf noch Meginhart haben teil an dem Werke. Aberes ist zu bedenken, daß Hellrnanns Aufstellungen doch nicht sicher bewiesen sind,vgl. E. E.Stengel, Archiv f. Urkundenforschung 5,151 f.

S. 677 Z. 6 lies C. Wagener statt C. Weyman.

S. 678. E. Pereis. Papst Nikolaus I. und Anastasius Bibliothecarius (Berlin 1920) handeltim 2. Teil über Anastasius' Leben und über seinen Anteil an Nikolaus 1. Briefenund Politik.

S. 682. Ueber Karls Bitte wegen des Dionysius schrieb Hincmar einen Brief, vgl. Flodoard,Hist. Remensis ecclesiae 3,18 (Migne 135, 194D).

S. 684. Die Uebersetzung der Vita loh. Eleemosynarii wird charakterisiert von H. Geizerin seiner Ausgabe des griechischen Originals des Leontius (Freiburg und Leipzig 1893)p. XXXV ff. Fast auswendig konnte diese Uebersetzung Johann von Gorze, vgl.loh. de s. Arnulfo vita loh. Gorz. 84 (MG. SS. 4, 361,11) Iohannes cuiusdam Alexandrinipatriarchae, quem Eleimonem cognominant, actus pene memoriae retinens; sie befandsich im Besitze von Adso 992 (Becker 41, XI) und in Mainz St. Jakob 1186 (Beiheftez. Zentralbl. f. Bibliothekswesen 43, 25); Hs. Escurial. R. IL 7 s.XIII.

S. 688. Zu erwähnen sind des Anastasius Uebersetzungen von liturgischen Traktaten desMaximus Confessor'und des Germanus von Konstantinopel, vgl. hierzu S. Petrides,Revue de l'Orient chretien 10 (1905), 289 ff. und 350 ff.

S. 694 n. 2. Zu Johanns VIII. Literaturkenntnis ist zu erwähnen, daß er in einem Briefean Kaiser Ludwig (Deusdedit, Collectio canonum p. 417 can. 103) Cicero anführt undin einem andern Briefe an die Bischöfe Ludwigs (Migne 126, 670 A, ep. 22) Terenzzitiert.

S. 695. Die Vita Gregorii befand sich z. B. in Mainz St. Jakob 1186 (Beihefte z. Zentralbl. f.Bibliothekswesen 43,26) und 1444 (daselbst S. 28) und in Klosterneuburg 1330 (Mittelalt.Biblkat. Oesterr. 1,110.39). Diepseudocyprianische Cena ist neu hrsg. von A. Harnack,Texte und Untersuchungen 19, 3 b (1899); vgl. M. Schanz, Rom. Literaturgesch. 3 2 ,409.Neuausgabe derVersiculi de cena Cypriani des Johannes von K. Strecker, MG.PL. 4, 2,857900 mit umfassender Kritik der Aufstellungen von A. Lapötre; dortauch Ausgabe der pseudocyprianischen Cena. P. Lehmann, Die Parodie im MA.S. 19. 25 ff.

S. 699. Hs. von Reginos De ecclesiast. disciplinis außerdem Luxemburg. 29 s. XII f. 25283.

S. 700. Die Chronik Reginos läßt auch bis 908 reichen Anselm von Lüttich, der in denGesta episc. Leodiensium 8 (MG. SS. 7,195,29) ein Stück Regino (aus 635641p. 34 Kurze) abschreibt und zwar unter Nennung des Namens und mit der Einführungin chronicis suis, guae a primo incarnationis anno usque in nongentesium octavumannum extendit.

S. 704. Neue Carmina de s. Quintino wurden gedruckt Anal. Bollandiana 20, 5 ff. (1901).

S. 707. Rimberts Vita Anskarii wird außerdem von Helmold benutzt, vgl. B. Schmeidler,Neues Archiv 36.541 f.; eine Hs. aus Nordhorn wird erwähnt von F. Kampers, Hist.Jahrbuch 15, 373 f. W. Peitz, Ztschr. f. hamburg. Gesch. 22,135 ff., will nachweisen,daß die kürzere Fassung in C der ursprüngliche Text ist, was aber abzulehnen ist(die Vorlage für den Druck Cäsars wäre dann die echte und älteste Form).

S. 710. Erchemperts Verse zum Martyrologium Bedas sind eine Erweiterung des von d'Acheryveröffentlichten Martyrologiums und nicht ungedruckt, vgl. H. Quentin, Les martyro-loges historiques du moyen äge S. 121 ff.

S. 711. F. Savio, Atti della R. Accad. delle scienze di Torino 50,974988 (1914/15) willnachweisen, daß Johannes Diaconus Neapol. zwischen 900 und 910 schrieb.

S. 712. Ueber den Liber pontiflcalis des Agnellus handelt A. Testi-Raspone in Atti ememorie della R. deputazione di storia pattia per le provincie di Romagna, Ser. 3Bd. 27, 86104. 225346. Er bespricht die Chronologie, die Quellen und die ver-lornen Partien des Werkes, sowie das Leben des Autors; S. 259 erwähnt er eine andreArbeit über Agnellus, nämlich Lanzoni, II liber Pontificalis di Agnello, Rivista di