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2 (1923) Von der Mitte des zehnten Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Kampfes zwischen Kirche und Staat : mit Index
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813
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Nachträge zum ersten Bande. 813

behauptet (Verslagen e mededeelingen d. kon. Vlaamschen Acad. voor Taal en Letter-kunde 1907, 520565), daß der vorliegende Text des Waltharius nicht der Ekkeharts I.,sondern der verbesserte Ekkeharts IV. sei. Erchambald, dem der Mönch Gerald eineHs. schenkte, sei nicht der Bischof von Straßburg, sondern Erzbischof Erkanbald vonMainz, auf dessen Geheiß Ekkehart IV. das Gedicht verbesserte.

S. 613. Für den Waltharius wichtig sind G. Neckeis Aufsätze in German.-roman. Monats-schrift 9,139ff. 209 ff. Vgl. K. Strecker gegen Wilm otte, Zs. f.d. Altert. 57,185 ff.

S. 614. H. Lebegue veröffentlicht (Melanges offerts ä M.Emile Chatelain S. 585587) dieVarianten der Pariser Walthariushs. (Paris. 8488") mit der Ausgabe von Strecker.W. Ta vern ier weist in sorgfältigen Untersuchungen (Ztschr. f. franz. Sprache u. Lit.42(1914), 4459 und 5981) nach, daß sowohl der Verfasser des Carmen de prodicioneGuenonis (hrsg. von G. Paris, Romania 11, 466 ff.) als auch der Verfasser des franzö-sischen Rolandsepos in vielen Stücken vom Waltharius abhängig sind. Zu L. Simons,Waltharius en de Walthersage (1914) vgl. Neues Archiv 39, 591.

S. 614 (Gesta Apollonii). Das angebliche Zitat aus Walahfiid läßt sich nach P. Lehmannnicht auffinden, und derselbe glaubt, daß der Dichter nicht Walahfiid zitiert hat.

S. 616. Auszüge aus den Gesta Apollonii gibt Lambert von St. Omer im Liber floridus, vgl.L. Delisle, Notices et extraits 38, 722 N. 315 'Inclita gesta pii regis Apollonii exAntiochiis.

S. 619. Die von Thietmar benutzte Stelle der Ecbasis captivi ist 8. 30 p. 210 (Kurze) velud in-felici vituloper latum liberos wirrereplacuit. Die Außenfabel übersetzt von E. Gressler,Jubiläumsfestschr. d. Kgl. Realgymnas. zu Erfurt 1894, und vollständig übersetzt vondemselben (Ecbasis captivi. Die Flucht eines Gefangenen ... übers, v. E. Gressler,Dresden 1910.)

S. 619 ff. Vgl. J. Schneiderhan, Roswitha von Gandersheim, Paderborn 1912.

S. 623 ff. Vgl. Bernarda Trumper, Hrotsvithas Frauengestalten, Münster 1908. Die DramenGallicanus, Dulcitius, Calimachus und Abraham ohne Vorreden, Verfasserangaben undTitel stehen im Colon, arch. civ. W 101 * s. XII (vielleicht aus dem Pantaleonsklosterin Köln) f. 116 b . Kollation von G. Frenken, Neues Archiv 44,109114.

S. 634. Zum Homerus latinus vgl. J. Stiglmaier in Prager Studien a. d. Gebiet d. klass.Altertumswissensch. 3.50 ff., wo über eine alte Regensburger Hs. s. XI gehandelt wird,die vor EFN entstanden zu sein scheint und sich besonders LL nähert.

S. 636. O Roma nobilis ist jetzt gedruckt bei Blume, Anal. hymn. 51,219f. N. 189 vgl.K. Breul, The Cambridge Songs p. 9294; dort p. 65 Ausgabe von O admirabile.Vgl. zu dem Gedicht P. Wagner, Kirchenmusikalisches Jahrbuch 22 (1909). 1 ff.

S. 638. G. W.Robinson, The life of Boniface by Willibald, Cambridge 1916, liefert dieerste englische Uebersetzung der Vita Bonifatii.

S. 641. Zu den Gesta abb. Fontanell. vgl. F. Lohier, Revue Mabillon 7 (1912). 393420, woüber die Hss. des Werkes gehandelt wird und neue Pariser Hss. vorgebracht werden.

S. 641. Zu St. Wandrille vgl. Neues Archiv 37,862 und 38, 333.

S. 642. P.Lehmann bemerkt (nach G. Morin), daß sich die Schrift De psalmis in einerHs. zu Vercelli befindet. M. Vatasso hat wohl in seinem Aufsatz Del libellus depsalmis di Einardo felicemente ritrovato (Bessarione 19, 92104) diese Hs. benutzt.

S. 643. Zu den Gesta abb. Fontan. vgl. A. Rosenkranz. Beitr. z. Kenntnis d. Gesta abb.Fontan., Bonn 1911.

S. 643 (Vita Karoli). Die Vorrede ist 893 ausgeschrieben von Asser de rebus gestis Aelfredic. 73 (ed. Stevenson p. 54, vgl. p. 294). Zu den alten Aufschriften kommen hinzuMainz St. Jakob 1186 und zwei aus Heiligenkreuz 1381 (Mittelalt. Biblkat. Oesterr. 1,50,3.74, 15). Neue Ausgabe der Vita Karoli von Holder-Egger, Hannover und Leipzig 1911.lieber Einharts Stellung zum Kunstgewerbe handelt M. Büchner, Zeitschr. d. AachenerGeschichtsvereins 40,1 ff. Vgl. L. Halphen, Einhard. historien de Charlemagne, Rev.histor. 126, 271314.

S. 645. M. Bondois hat sich gegen die Echtheit der poetischen Passio Marc, et Petri aus-gesprochen.

S. 646. Zu den Ostertafeln vgl. M. Bannister, Melanges offerts ä Emile Chatelain (Paris1910) 141.

S. 649. De ymno per rythmum facto ist gedruckt bei Strecker, MG. PL. 4, 2,659 N. 101.Einiges von Dicuil steht nach E. K. Rand im Turon. 803 s. IX.

S. 651. Das astronomische Werk Dicuils gab heraus Mario Esposito, Proceedings of theRoyal lrish Academy 26, C, 378446; vgl. Hermathena 16 (1911) 329 (früher 14,523).

S. 652. Die Schreiberverse derMensuratio orbis sind auch gedruckt Anth. lat. ed. Riese N. 724.

S. 652 n. 2. Zur via Moysi vgl. auch P. Geyer, Itinera Hierosolymitana p. 373 im Indexs. v. Pharao, wo die Räderspuren auch erwähnt werden.

S. 657. Das 2. Kap. des sog. Astronomus (MG. SS. 2. 607,44) wird unter Einharts Namenbei Aimoin Vita Abbonis 20 (Migne 139, 409D) angeführt Cassinogilum ... in quo