Alphanus I. von Salerno.
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phanus an und dann zeugen sie von dessen gewandter Beherrschung dermetrischen Formen und weisen auch die von diesem meist innegehalteneForm der Assonanz statt des Reimes auf. Es sind sieben Gedichte zwischenje 17 und 22 richtig gebauten Strophen, die sich im Inhalt an GregorsDialoge anlehnen und für die Nokturn, Prim, Terz, Sext, Non, Vesper undCompletorium gedichtet sind. Sie handeln von Benedikts Erscheinen, seinerJugend, dem Einsiedlerleben, den Versuchungen und der Askese, seinerscharfen Zucht im Kloster, seinen Jüngern, seiner Propheten- und Seher-gabe und natürlich vor allem von seinen vielfachen Wundern. Mit einemBittgedicht an den Heiligen um Schutz und Hilfe schließt der Verfasserdiesen Kranz von Gedichten, die für die Verehrung Benedikts im Klostergeschrieben sind und an manchen Stellen, wie die des Alphanus, Kenntnisder alten Dichter verraten. 1 ) Der Herausgeber hat sie unter dem TitelVita beati patris Benedicti in sapphicum esarata zusammengefaßt.Ausgabe von A. Wion, Lignum vitae 2,85—101.
') Wie 1, 5, 3 canis in trifaucis Ora de-liiscens, vgl. Verg. Aen. 6,417; 11,3 fugienstrisulcae Slbila linguae Verg. Georg. 3,435;
3,17, 3 Cur propinastis Stygie fereiltem Virusechidnae Ov. Met. 10, 313, vgl. 4, 501.