— 39 —
Sold in der Geldernschen Fehde 232 rhein. Gulden und noch 50Gulden, „die hy up onse harnischknechtampt staende had", schul-dig geblieben, und hatte dafür den Kindern am 1. Februar 1507 einemit 200 Gulden lösbare Rente von 14 Malter Gerste WeselschesMaß aus seinem Hof ther Stegen im Kirchspiel Wissel dem HauseKemenade gegenüber verschrieben. Am 12. April 1540 überwiesenam Schöffengericht in Wissel vor dem Richter Bastard Goirt v.Wylick Eheleute Johann und Katharina v. Beloesch gen. Lantzlottan Äbtissin Birgitta v. Hoen und Confessor Heinrich v. Katkerdiese Rente als Mitgift für ihre beiden eingetretenen Töchter Annaund Maria. Die übrigen 132 Gulden wurden den Erben in Terminenaus der Schlüterei Uedem bezahlt. ')
Am 19. Februar 1541 erwarb Marienbaum vor Kanonich GerardBerendonck, Vikar Everhard Maess und den übrigen Erblaten desS. Pantaleonshofes in Lüttingen bei Xanten von Eheleuten HeinrichHinssen deren Anteil an der Wyngartschen Hufe nebst zugehörigenKaten. Die übrigen Teile bekam es später durch den Eintritt derBeelken Kerstken ins Kloster. 2 )
Am 1. März 1545 trugen vor Richter Claes Baerendonck undden Schöffen in Sonsbeck die Xantener Bürgerin Grietgen van derHuptz und ihr Sohn Johann an Äbtissin Birgitta v. Hoen und Con-fessor Henrick v. Calker aus einer Kate an der Nyerbruggen vonetwa 14V» holl. Morgen eine Rente von 5 rhein. Goldgulden auf. s )
Am 27. April 1548 verkauften am Schöffengericht in Labbecker-bruch Junker Johann Ingenhaeff und seine Frau Drue mehrereRenten in Uedemerfeld, die Herzog Johann II. am 17. August1506 an den Uedemer Bürger Johann Stuell für vorgestreckte 225goldene Pachtgulden, „die tot unseren rueteren in deze tegenwor-dighe Geireschen veden bynnen unser stat Sonsbeeck in unserdynst ind tzoldt gelegen hebn, gekyrt syn, verschrieben hatte, andie Äbtissin Birgitta v. Hoen. 4 )
Am 21. März 1542 trugen Eheleute Heinrich und Judith Ryper-bant am Schöffengericht in Emmerich an den Klosterbruder Gheenv. Emmerich aus dem Belskamp jenseits des Rheins an der Straßenach Cleve im Gericht von Emmerich für das Kloster eine Rentevon 7'/s Goldgulden auf. 5 )
l ) Kopialbuch f. 94, 95.
-) Ebendas. f. 159.
*j Ebendas. f. 150. — In einer Urkunde von fer. 5. post omn. sanctor. 1446 werden
genannt Henr. Snoek und seine Frau Meymborgen v. Arnhem, Lambert v.
Arnhem, Priester Conr. v. Arnhem, dessen Schwester Gesa, Kinder von Jakob
und Mymborgens. (fol. 1362.)J ) Ebendas. f. 151—153.*) Ebendas. f. 202.