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span, spenne Zwist, Uneinigkeit.
spatze 35, Z. 3 v. o-, dem Sinn nach so viel alsSpaten.
spinaler das Wort spinal bedeutet fein gesponnenerFaden, also spinaler wohl der Gespiinnst-händler oder Spinner.
spille Spindel, kleine Stange. .
spreiten ausbreiten.
Staffel ein Pack oder Mass von 16 Stücken Tuch.
stall, stallgeld etc. bedeutet in Strassburg einedirekte Steuer, die an Stelle der Verpflich-tung Pferde für den Stadtdienst zu halten,getreten war.
stammet geköpertes in der Wolle gefärbtes Woll-zeug.
staupwoll staubige Abfälle der Baumwolle.
stimplerei siehe stümpelei.
stebler stabtragender Beamter oder Diener.
stein ein Gewicht, das je nach den Orten 3 — 32Pfund umfasst. ■
stren Strähne, Flechte von Haaren, Flachs.
stümplor, stümplerei Bönhase, unziinftige Arbeit.
stiiekwerker Handwerker, die für andere Meisterzu Hause arbeite)/, Stücke liefern.
stilllachen Stuhlteppich, Teppich.
stulvest Einlage in die Zunftbüchse.
stüppicli, stübich Packfass.
stürz Schleier, bes. Trauerschleier, auch Trauer-kleid.
stuz, auf ein stuz auf einmal.
sungihten Sommersonnenwende, 21. Juni.
swebeleysen Eisenpfanne zur Beleuchtung mitSchwefelfeuer.
swertag der Tag, an ivelchem der Schwörbrief,die Verfassungslirkunde der Stadt verlesenund beschworen wurde.
T.
tenel 34, Z. 4 v. «., siehe Druckfehlerverzeichniss.
terling Würfel.
tisschelachen Tischtuch.
trade Saum des Gewandes, Franzen am Saum.
tratz Feindseligkeit, Trotz, Widersetzlichkeit.
tribel Traube.
trog Truhe, Lade, Geldkiste, Schrank.
tüehstrieher Tuchmesser.
. U.
übernommen geben die Zehrung für Jemandenübernehmen, bezahlen.
Übertrag Vertrag.
ufon, uffen sich mehren, wachsen, an-, aufhäufen.
unbezwulieh 6, Z. 2 v. u.
unee, an der unee sitzen in ausserehelichem Ver-kehr mit einer weiblichen Person leben.
uiitür von keinem hohen Werthe, gering.
unffürith unordentlich, unvuore übele, rohe Art.
unze, unz bis, bis zu, so lange, toährend dieserZeit; dann kommt das Wort unze, untzauch als Münzbezeichnung vor: 32 letzte Z.343, Z. 12 v. u. (— 20 Pfennige).
urte, yrte, ürte Wirthsrechnung, Zeche, Wirths-haus, Zechgelage.
usertagen durch Tagfahrt erhalten, gewinnen.
F. V.
vademen Fäden.
faller 26, Z. 14 v. o. offenbar eine Art Wein.
fardel, vardele Bündel, Ballen; das Fardel hatteje nach der Qualität eine bestimmte An-zahl Stücke 42, resp. 45 geivöhnliche Bar-chentstücke-, 50 Scherter- = Buckeranstücke,22 ripplechte Baumtv oll stücke.
fausthammer Bettelvogt.
voch, veh, foh bunt, besonders buntes Pelzwerkvehin Pelzmantel.
vergiht Ausspruch, Aussage, Bekenntniss.
verhönen verderben.
verschupfen wegjagen, abschrecken-
versessen fällig, unbezahlt geblieben.
feuräbige 284, Z. 3—4 etc. v. o.
floder(syde) 83, ZT 4 v. o. ohne Zweifel flatterndelose (Seide).
fölloelichen vollständig, völlig, ganz.
vohen fangen.
fronfasten Vierteljahrstermin. .
früfelich frevelnd, frevelhaft.
W.
warf, warp Kette am Webstuhl.
weger besser, wegest best.
wefel Garn zum Eintrag, Einschlag am Web-stuhl.
werd Wörth, Werder, Insel (der Jonhanser huszum grünen werde: 1226 gegründet, Hegel,Städtechroniken, Strassburg 2, 732).
wifeling ein grobes, gewöhnlich schwarz gefärbtesZeug, meist zu Weiberröcken dienend, wo-von der Zettel Leinengarn, der EinschlagWolle war.
winpelle 126, Z. 10 v. o. pell, phell, phellelkommt im Sinne der Purpurfarbe, dannaber auch als Lecke, Gewand vor.
wurt WirtJi, an feylem wurte liegen im Wirths-hause wohnen.
wuwen unbereitete, ungewalktes Gewebe.
zetteln den Zettel, d. h. die Kette am Webstuhl
für das zu machende Gewebe herstellen-zigehaft wortbrüchig. .zweele Handtuch.
zweimennig von zwei Personen gewebt.zwuirent, zwurent nochmal, doppelt so viel.