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7. 1231. Die Markgrafen Johann und Otto geben den Ge-
wandsehneidern zu Stendal die Rechte der Magde-burger Gewandschneider.
8- 1231- Der kaiserliche Prefekt oder Reichshovemann und
der' Schultheiss zu Mühlhausen in Thüringen ge-statten den civibus opus filtri exorcentibus eineGilde (unionom) zu bilden mit Zwangsbeitritt, wiesie andere Handelsleute haben.
9. 1233 Rathsprivilegium für die Tuchmacher zu Stendal.
10. 1233. Die Markgrafen Johann und Otto treffen Bestim-
mungen über das neuerriehtete Kaufhaus und dieGewandschneiderinnung in Salzwedel.
11. 1244—1421.1 Ofener Stadtrecht, Art. 79, 80. 83 sowie Art. 131—35.
12. 1245. Die Edlen von Plotho geben den Gewandschneidern
in Kyritz die Rechte der Stendaler Gewand-schneider.
13. 1245. Herzogl. Privilegium für die alte Wyk (Braun-
schweig) über das Ein- und Verkaufen der Tuche.
14. 1247. Autonomer Besehluss der Kölner Gewandschneider
über das Eintrittsrecht in ihre Gilde und Mit-gliederverz oichniss.
15.
16.
17.18.
1249. Handfeste für Freiburg im Uechtland.
1251. Rathsprivilegium für die Wollwebergilde zu Stendal
wahrscheinlich
1253.1259.
19. 1260.
20. 1260.
1262. *
21. 1263.
22. 1267.
Rechtsbelehrung der Stadt Berlin für Frankfurt a. 0.
Rathsverordnung über das Tuchmachen, Färben undScheren zu Regensburg.
Rathsverordnung über den Verkauf von Wolltuchenin Soest.
Die Meister und ein Ausschuss der Kölner Gewand-schneidergilde ordnen durch ein autonomes Statutbei Strafe des Ausschlusses die Art, wie die Gilde-
/ brüder Kredit gewähren sollen.
Vertrag des Grafen von Arnsberg mit den Tuch-machern zu Soest über Bau zweier Walkmühlen.
Markgräfliches Verbot des Tuchausschnittos für dieTuchmacher zu Frankfurt a. 0.
Riedel, Novus Codexdiplom. Brandenburgen-sis, 1. Abth., 15. B., 8.
Neue Mittheilungon ausdem Gebiete der histor.antiquar. Forschungen(1871) 13, 241—42.
Riedel a. a. 0. 1, 15, 9-Riedel a. a. 0. 1, 14, 1.
Herausgegeben von Mioh-ne y und L i o h n o r(1845) 68 ff., 87 ff.
Riedel a. a. 0. 1,1, 366.
Braun8ehweig. Urkundeii-buch 10.
Ennen a. a. 0. 1, 335 u.Fahne, Forschungenauf dem Gebiete derrheinischen und wostfäl.Geschichte , Heft 2, 17.
G a u p p, Stadtrochte 2,97.
Riedel a. a. 0. 1, 15, 12
Riedel a. a. 0. 1, 23, 3.
Gemeiner, Chronik derStadt Regensburg 1, 381und Frey berg, Samm-lung historischer Schrif-ten u. Urkunden 5, 95.
S e i b e r t z , Urk.buoh zurLandes- und Reehtsge-schichto des Herzogth.Westfalen 1, 394—95.
Fahne a. a. 0. 22.
Seibertz a. a. 0. 1, 406.Riedel a. a. 0. 1, 23, 5.
1 Das Stadtrecht gehört seinem Inhalt nachüberwiegend ins 14. Jahrhundert, die Redaktionder Art. 1—162 war 1413 vollendet. Es ist eineder wichtigsten stadtrechtlichen Quellen in Be-zug auf Gewerbepolizei und Gewerberecht.
- Die Handwerksordnung der Tuchmacher in
Görlitz von 1262, abgedruckt in „SingulariaLusatica 17, 334 haben wir im Verzeichniss aus-geschlossen, weil nach Tschoppe und Stonzel,Urk.samml. 249, Anm. 3, dieselbe unstreitig un-echt ist.
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