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Geschichte der alten Jülich'schen Residenz Nideggen
Entstehung
Seite
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21631. Designatio sive specificatio der Einkünfte derCommende Nidecken (1696).Eines hochlöblichen ritterl. Maltheserordens Commen-daria zu Nidecken gibt jahrlichß ad cassam Illmi ordinisgegen den Erbfeind den Türcken ad 14 ggl, in hieſigePfarrkirch 1 Pfd. wachß 1 q. oell 2 alb. Intraden indistrictu der Statt Nideck ahn landerey; 12 morg. p. 7rhlr. elocirt; ahn garten bungart Kempen, in specie ahmschloß Nidecken, so gleichfalß mehrmalen p. 7 rhlr. elocirtgeweßen. Im Ambt Nidecken zu berg vor Nidecken 5½morgen freye ordensbenden Decimabel, davon die commu-nität berg ab ao. 1658 ad ao. 1688 Steuren p. erzwin-gen, undt das hewgewachß mit gewalt entraubt werdenwollen. Dhaselbst ein klein Zehntgen thut ein mlr. speltzzu bergstein ahn der Callen vier underscheidliche freye or-densbenden darab ao. 1688 daige communitet via factidem pfächter 16 rhlr. abgezwackt, undt biß hierzu nichtrestituirt, jedoch ab attentato desistirt. Item seint imambt auch Stadt Nidecken hin undt her einige sackrenthenso parcelen weiß p. 1. 2. 3. frl. collectirt und kaum be-zalt werden, auch in summa nicht zehn rhlr. einbrengen,welches sine praejudicio Illmi ordinis, qui in brevi ap-lica non exprimitur et hinc pro non expresso habendusanzeige, sig. Nidecken 18. aprilis 1696. Christianus Bec-ker vicecuratus ord. melitens in Nideggen. NB. Obigeintraden seint Taxirt per 56 rhlr., von welcher summadas pro cento dazumal auch anitzo widder will exigirtwerden.32. Brief des Kelners Brementhal an den Chur-fürſten (1700)Durchl. Churfürst ggster herr Weilen Ew. Churf. dhlt.hochseligsten andenckens vorfahren regirende herrn ihre hochfürstl. residenzplatz uff dero schloß und vestung Nidegg vorungefehr 6 ad 700 Jahren gehabt darauß dero länderund fürstenthümer regiret, so ist dem natürlich auch gött-