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Geschichte der alten Jülich'schen Residenz Nideggen
Entstehung
Seite
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176Noch ist hervorzuheben, daß ein unterhalb der Bur-am Brunnen Heimerstein gelegener Felsen, der die Spurenfrüher Befestigung zeigt, schon 1696 Bewersley genanntwird und diesen Namen noch trägt. Wahrscheinlich hat erzum Bewershof gehört und war den Besitzern des Letztern als Burgmännern von Nideggen zur Vertheidigunanvertraut.4. Behausung des Junkers Johann von Frimersum, der Herrren von Dlydenstein, der Herren von Heimbachund der Drieschhof.Beim Hereintreten zum Dürener Thor ist links auf derStadtmauer ein Haus erbaut, das noch einzelne Andentungen eines herrschaftlichen Wohnhauses zeigt. Hier wohnt1606 ein Adliger, Junker Johann von Frimersum („wohntam Dürener Thor in der Gasse, hat zu Nideggen einHaus, 2 Bongarte und 1½ Morgen Land“). Er warvielleicht der N. v. Vrimersum in Berg, der eine Tochterdes zwischen 1574 — 78 verstorbenen Johann von Neuschenberg zu Lüppenau heirathete.Die schon mehrfach in diesem Werke genannten Herrenvon Blydenstein waren Burgmänner von Nideggen, d.Leute, die sich dem Grafen von Jülich zur Vertheidigun-des Schlosses Nideggen verpflichtet und dafür ein Burglehen d. h. eine dem Grafen gehörige Vesitzung, an welchejene Verpflichtung geknüpft war, erhalten hatten. DieFamilie von Blydeustein wird schon frühzeitig in Urkundenerwähnt (Lac. II, 855). Das Burglehen der Herren vonBlydenstein in Nideggen bestand im 13. und 14. Jahrhundert aus einer Hofstatt und Garten auf dem Graben amDürener Thore. Tilmann von Blydenstein, Burgmann zuNydeggen und seine Gemahlin Druda geben das obengenannte Gut 1330 zum Zwecke der Stiftung eines Jahrgedächtnisses für ihre Eltern an die Bruderschaft Unserelieben Frauen zu Nideggen mit allen dazu gehörigen Ren-ten und Gülten „mit schenckenisse Alfs mins broders endLotte n sinre hus vrowen