168724. Wilhelm Schenk unterzeichnet 2 Urkunden von 1287Cremer III, U. 150 und 155. Er war aber 1292 am 9.März verstorben und sein Sohn Ludolph Schultheiß desHofes zu Froitzheim; derselbe gelobt dessen Gefälle in Zu-kunft nur dem Stift Rellinghausen selbst anweisen zu wol-len. Lac. II, 936. Da der Graf von Jülich die Vogteides Hofes als pfälziſches Lehn beſaß, ſo mag Ludolphleicht zu Gunsten dieses seines Herrn das Stift benachthei-ligt haben. Ludolph besiegelt 1293 die Theilung desSchlosses Rode zwischen Johann Scheiffarth und seinenVerwandten, den Brüder Johann und Werner. Sch. v.Nid. S. 31. Der in einer Urkunde des Grafen Walramvon 1287 genannte Christianus de Pynscher Notariusnoster (Cremer III, U. 155) scheint Ludolphs BruderChristian zu sein; Christian und Arnold kommen 1301 vor.Fahne I, 384.Hiermit, so heißt es in dem Buche, das die Geschichtedieser Familie zum Gegenstande hat, verlassen uns leideralle Nachrichten bis 1346, wo uns dieselbe unten an derMaas im Geldernschen begegnet. In diesem Jahre wohntenämlich Heinrich Schenk von Nydeggen auf Schloß Afferden, mit dem er zu ½ vom Cölner Erzbischofe belehntwar, und dessen letztes Drittel seine Nachkommen in spä-tern Zeiten dazu erhalten haben, und seitdem verblieb dieFamilie in mehreren Zweigen in der dortigen Gegend.Versuchen wir den Faden zwischen beiden Perioden anzu-knüpfen.Wir haben gesehen, daß schon 1271 Wilhelm Schenkzu Heyen ganz in der Nähe von Afferden begütert warund seine Frau Mechtild, von der die Güter hergekommensein mögen, im Kloster Grevendael bei Goch begrabenwurde. Dies wird der Grund gewesen sein, warum dieFamilie oder ein Zweig derselben in jene Gegend gezogenist. Eine Spur ihres Zusammenhangs mit ihrem ursprüng-lichen Wohnorte hat sich auch hier noch erhalten. Sieführt nämlich noch eine Zeit lang neben dem gewöhnlichenNamen die Benennung von Floersem. 1360 ist onse vrouwevan Floersem Herrin von Afferden, 1379 trägt HeynrichSchencke von Nyetdeicken anders geheiten von Floersh
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