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Geschichte der alten Jülich'schen Residenz Nideggen
Entstehung
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167
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167ursprünglicher Name jedoch Wetzstein war. Sie führtedas Wappen ihres Herrn, den goldnen Löwen von Jülichim schwarzen Felde. So siegelte 1271 Wilhelm Schenkund so ist das Wappen unverändert geblieben. Der ersteSchenk von Nidecke, der urkundlich und zwar 1225 vor-kommt, ist Christian. Lac. II, 132. Er ist bei Lac. II.193 unter den milites de Gulich, gehört also zum Ritter-stande. Er stand in hohem Ansehen beim Grafen, der ihmam 10. September 1250 nebst dem Marschalk Gottfriedvan Kelese und Renard von Druve zum Schiedsrichter inkünftigen Streitigkeiten mit dem Erzbischof Conrad vonHochstade ernennt. Lac. II, 361. Er war 1260 Schul-theiß des dem Stift Rellinghausen zugehörigen Hofes zuFroitzheim, damals wiesen die Schöffen das Hofesrecht.Lac. II, 494. In jener Zeit kommen auch noch vor Jo-hann von Nidecke 1237. Lac. II, 217 und Franko undHermann Schenk als Zeugen der am 2. November 1242auf dem Schloß Nideggen ausgestellten Vergleichsurkundezwischen dem Grafen und dem Erzbischof Conrad. CremerIII, U. 67, endlich Heinrich von Nideggen 1278. QuixChron. v. Aachen II, 50.Wilhelm Schenk wird 1260 als der Sohn Christiansgenannt. Lac. II, 494. Dietrich von Heinsberg machteihn 1275 für 10 Mark jährlicher Zinsen aus Brakeln zuseinem Mann. Cremer I, 13. Er nennt sich Wilhelmusdictus Wetzstein miles pincerna de Nidecken und warverheirathet mit Mechtild, die 1271 starb und im KlosterGrevendael bei Goch, begraben wurde. Zur Stiftung einesJahrgedächtnisses für dieselbe schenkte er am 13. März1271 dem Kloster eine Rente von 3 Malter Hafer und 3Malter Gerste von seinen Gütern zu Heyen (an der Maas).Die Urk. s. Sch. v. Nid. S. 317. Er verkaufte am 1.April 1279 mit seinen Söhnen Ludolf, Christian, Arnold,Hermann, welcher letztere noch minderjährig war, alle seineGüter zu Geyen (im Dekanat Bergheim), nämlich einenMansus Ackerland und den Zehnten, nebst dem Patronat-recht der dortigen Kirche mit Zustimmung der Aebtissinvon St. Marien im Kapitol, von der er sie zu Lehn trugfür 175 Mark Cöln. an das Cölner Domcapitel. Lac. II