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Geschichte der alten Jülich'schen Residenz Nideggen
Entstehung
Seite
165
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amußtllen

1051. Mai 1705 auf 16 Geleitsjahre für 150 Familien inJülich und Berg ausgestellten Duldungspatent, jedesmal1 Gulden), von Concessionen der Pferde= und Gilßenschnei-der, Kupferschläger u. a.Der Kellner hatte aus den Einkünften alle Ausgabendes Amtes vorab zu bestreiten, die in Geld und Natura-lien bestehenden Gehälter der Beamten und die Stiftungenauszuzahlen, die Reparaturen am Schloß zu besorgen u.s. w. Der Rest wurde nach Hambach oder Düsseldorf ab-geliefert.Noch müssen wir die Jägermeistersgelder erwähnen,die für die einmalige Verpflegung eines Jägermeisters beiTag und Nacht sammt Knecht und Hund mit 1 MalterRoggen und 4 holländischen Thalern bezahlt wurden undderen die Stiftsjufferen zu Neuß von ihrem Hof zu Kelzeinen einfachen die zu Füssenich von Dirlau einen dreifachender Hof des Stiftes St. Mariae ad gradus zu Vettweißeinen vierfachen, die Klöster Hoven und Bürvenich je eineneinfachen Satz schuldeten. An Heerwagen stellten die Klö-ster Füssenich (vom Hof zu Uelpenich) und Bürvenich einStück, Kloster Hoven (wegen Dirlau) mit dem Dorf Kelz1 Stück, allein wegen Greinich und Schwerfen 1 Stück,der Abt ad St. Martinum zu Cöln mit den Nachbarnzu Vettweiß je zur Hälfte 1 Stück, ebenso mit denen zuSoller.Die Einnahmen der Nebenzollämter zu Nideggen,Blens, Abenden, Hausen, Heimbach, die zu dem Haupt-zollamte von Birkesdorf gehörten und verpachtet waren,wurden nicht bei der Kellnerei, sondern direct bei der Land-rentmeisterei zu Düsseldorf berechnet.*