60den, Berg, Bergstein, Blens, Boich, Brandenberg, Bürve-nich, Disternich, Drove, Embken, Eppenich, Froitzheim, (chef-lieu.) Füssenich, Geich, Ginnick, Gladbach, Jacobwüllesheim, Juntersdorf, Kelz, Kettenheim, Maubach, Müddersheim, Nideggen, Pissenheim, Sievernich, Soller, ThumThuir, Uedingen, Vettweiß, Wollersheim. Dieser Zustandwurde völkerrechtlich sanktionirt durch den Lüneviller Frieden vom 9. Febr. 1801. Nachdem dann im Jan. 1814der französ. Herrschaft ein Ende gemacht worden, nahmKönig Friedrich Wilh. III. von Preußen durch Patenvom 5. April 1815 Besitz vom Großherzogthum Nieder-rhein; Nideggen wurde wieder Sitz des Friedensgerichtsdessen Bezirk ziemlich unverändert blieb. Fünfzig Jahr-des Friedens haben die Wunden geheilt, die lange Kriegsjahre geschlagen, Arbeitsamkeit und Aufschwung des Ackerbaues brachten früher nicht gekannten Wohlstand in dasStädtchen, das mit seinen massiven, altehrwürdigen Patri-zierhäusern und den behäbigen, freundlichen Neubauteneinen angenehmen, historische Erinnerungen mit gegenwärtigem Wohlbefinden vereinigenden Eindruck macht. Zweckmäßige Landstraßenbauten rissen es aus seiner frühern Ab-geschlossenheit heraus und mögen seine Bewohner nach derDarstellung der letzten Jahrhunderte mit Befriedigung auihre jetzige Lage schauen und nur wünschen, sich in ebensolanger Zeit, wie bisher verflossen, der Segnungen des Frie-dens zu erfreuen. Zur Bürgermeisterei Nideggen gehörenaugenblicklich Abenden, Brück, Kallerband, Hohingen, Hollig, Kirschbaum, Lach, Lüppenau, Nideggen, ObermaubachRath, Schlagstein, Schudderfeld und einige Mühlen.
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