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man müsse sie als etwas betrachten, das immerwird, aber niemals ist. Und da GarborgsKunst immer wird, vermögen sie ihr Wesennicht so schlechtweg in ein Wort zu fassen;am wenigsten aber scheint ihnen das Wort„Naturalist" dies Wesen zu umfassen. Nichteinmal die Manier Garborgs drückt esihnen aus. Er sei nicht objektiv, nicht einkühler Beschreiber von „facts". Man müsseseine Art als einen seelenvollen Impressionis-mus bezeichnen, meinen sie, und das veris-tische Element drin sei nichts als Intensität,Gefühlsintensität; denn Garborg bleibe zusehr der Erleider seiner Bücher; er könnevon seinem Stoff nicht los; er arbeite wieeiner, der sich nie genug thun könne undso wie mancher Maler, der jedes Detailgleich pastos und farbig auf die Leinwandsetze. Und sie mögen recht haben dieseLeute — auch, wo sie tadeln. Jedoch auchsie, — wir alle, die wir uns nicht anmassen,Garborgs Kunst und Streben in einem ge-dankenlosen Satz abzuthun, weil wir Zeugenwaren der rastlosen inneren Arbeit, die denDichter auf weitem Umweg nun zu sichzurückführt, — wir alle haben einen Momentvor „Haugtussa" gestutzt. Da schreibtGarborg auf einmal eine phantastische Ge-schichte, bestehend aus lauter kurzen Ge-dichten, alle verschieden in Versbau und