In neuen Gleisen.
I.
Arne Garborg hat in den letzten Jahrenein paar Bücher geschrieben, die über dieGrenzen Skandinaviens nicht hinausgedrungensind. Ich denke dabei gar nicht an dieschöne Biographie des Dichters Jonas Lie,eine Festschrift voll fesselnder Belehrung,gewissenhaft als Materialiensammlung, ein-dringend als Zeit- und Menschenbildnis, geist-reich als Kunstzergliederung, reich und leben-dig als Darstellung, nur leider unperspec-tivisch: alles steht gleich nah, gleich gross,gleich wichtig und detailliert vor uns. Nein;ich spreche von dem Band Verse „Haug-tussa" (1895) und dem Drama „Der Lehrer"(1896).
Arne Garborg ist bei uns ja schon einrecht bekannter Herr; aber man hat ihn ineine Hürde eingesperrt, ihm die Marke„Naturalist" aufgebrannt, und damit ist er