Verehrte Baronin!
Als ich Sie bat, Ihnen dies Buch widmenzu dürfen, geschah es nicht in dem ver-messenen Glauben, Ihnen etwas bieten zukönnen, was Ihrer würdig wäre und sich denLeistungen der grossen Geister anzureihenvermöchte, deren Namen mit dem Ihrigenunauflöslich verbunden sind. Es enthält janichts von so besonderem Verdienst — nurin Umrisslinien das, was ich in mehrerenBüchern Skandinaviens zu finden meinte, ■—■ein paar Charakterköpfe, in denen unsereZeiten gleichsam Seele gewonnen und dieGesinnungen und Tendenzen, die aus ihrenBüchern in die Zeiten fliessen und die Mensch-heit bilden und bestimmen helfen. Das istnichts, was nicht jeder entdecken kann, dereine Litteratur mit Aufmerksamkeit und inZusammenhang zu studieren bemüht ist.Wenn ich es dennoch wage, diese ArbeitenIhnen anzubieten — zerstreute Essays ohneGelehrsamkeit und Zusammenhang — so