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Göttern gleich, und sie freuen sich anunserem Anblick . . ." Die Götter, derenAugen stehen wie aus Marmor gemeisselt, —das sind die Götter der Ägineten — keineso schlechten Personifikationen einer gleich-giltigen , achtlosen, gewaltigen Natur. PerHallström, der Dichter, in dem so vieleSeelen wohnen, als er schildern kann, PerHallström hat gewiss die Natur oft so em-pfunden; doch sein Herz ist mit Orpheusund seinen Göttern. Sein Herz ist mitdenen, die nicht gegen das Leiden knirschen,sondern die leiden wollen, weil sie darauseine besondere Schönheit ziehen, weil dasLeiden stärkt, das Leiden verfeinert, läutertund das Seelische erst zum Leben weckt.So geschieht es dem Maler in der Skizze„Abrechnung", so geschieht es der Marquisein „Rosengift", so geschieht es in dem Poem„Das Wunder" der Bäuerin Jeanne, dergrossen Sünderin, die im Leiden die Leidenanderer entdeckt und im Helfen, selbstver-gessenen Helfen, in Selbstverleugnung, Selbst-aufopferung geläutert wird. Nun sehnt siesich nur mehr nach der Versöhnung mitGott; da sie sich aber weigert, zu glauben,was sie nicht glauben kann und sich derGnadenmittel zu bedienen, die ihr keinesind, so schliesst sich ihr die Kirche aufErden zu. Hallström, der das wilde sündige