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Die skandinavische Litteratur und ihre Tendenzen : nebst anderen Essays
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Triebleben Jeannes erst in ein paar ganzrealistischen Prosascenen geschildert und dannsich des Verses bedient hatte, um besserfühlbar zu machen, dass in Jeanne nun dieSeele geboren worden, Hallström machtes nun wunderschön, wie er mit der steigen-den Stimmung die Verse wachsen undschwellen lässt und die Sünderin, die eineHeilige ist, in gewaltigen Anapästen, wie mitOrgelklang, zu den Seligen hebt. Denn ihrerVision öffnet sich nun eine grössere Kircheund sie wohnt einem heiligen Messopfer bei,das der Erlöser selbst für die Menschheitdarbringt und für alle, die hienieden leiden.Und Jeanne sieht und begreift und weissnun, was sie lange geahnt und gefühlt: dassdie Liebe Gott, das Göttliche ist, und dassdiese Liebe hier auf Erden wohnen muss,auf der armen kleinen leidenden Erde unddass hier des Menschen Hölle und seinHimmel ist . . . So vielfach auch die For-men sind, in denen Per Hallström sein Ichverbildlicht, hier hat er sein tiefstesEmpfinden ausgesprochen, seiner Seele in-nigste Sympathie versteckt und in einerbunten Maske, wie es einem Künstler ziemt.Und Hallström hat gar viele Masken. Denner ist von jenen, die das Leben in seinerMannigfaltigkeit umspannen, es in seinerfurchtbaren und in seiner lieblichen Schön-