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Spielerei, Manieren, Stil, der gekräuselteSchaum auf der mächtig brausenden Flut.. .Vergebens wendet der Marquis ein, dass dieFlut vielleicht nur da ist um der feinen undspröden Schaumlinien, um des Spieles derCascaden willen — oft wölbt ein Regenbogenbunt sich darüber; wie, wenn die seelenvolleWeltabspiegelung in der Persönlichkeit eben-soviel wert wäre wie die Welt selbst in ihrerschweren Massenhaftigkeit — wenn das Lebenseinen Schluss in einem fein und scharf ge-prägten Stil suchte, wie das Epigramm ihnin der Pointe findet? — Die Marquise aberschüttelt ihr Haupt. Nein, nein; das Lebenhat einen anderen Sinn, es will etwas, eswill Glück. Sie hat es selbst gespürt, diesenMorgen noch; sie hat auch leben wollen,wirken, nützen, Jean Jacques helfen, und imDrang, zu handeln, vorläufig nur die dür-stenden Rosen im Garten begossen. Aberdie Luft war zu frisch, das Wasser zuschwer, die Sonne zu heiss und der Duft zustark. Da kam's über sie, — Gott, nurvapeurs! Aber man stirbt daran. AnderePatienten sterben auch und ringsum bleibtdas Leben grün. In uns jedoch ist dasLeben krank. Wir sind selbst wie einedieser edlen Gartenrosen, die ganz zu Duftund Blume werden; doch in der Form istdas Leben tot; die stolze Krone trägt nicht