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allen; im Nebensaale stehen zwei Herrenim Gespräch — Luca, der Maler, sieht nurBiondello, die Linien seiner Gestalt, denRhythmus seiner Bewegung, Licht- undFarbeneffekte, Bilder; Pier Salviati, der Hof-mann, hört dem Poeten mit halbem Ohrezu, kritisiert und — kommentiert. Wer istsie? Biondello kommt aus Neapel; schnellerals er flogen Geschichten vom Süden her.Ippolito Carafa hat eine Schwester, die Ge-mahlin Don Scipios ; man sagt, sie war einemSänger gut . . . Biondello drin singt vonLiebe und Glück ... ob er nicht prahlt? . . .Er will nicht sagen, was er weiss, singtBiondello . . . Ippolito jedoch, erzählt Pier,hat die Liebenden belauscht. Er stiess nichtgleich mit dem Dolche zu, und wie esscheint, entfloh der Mann. Er singt drinvon Scheiden und Wiedersehen . . . ahnter nicht ? Während er ein Ritornell vonGlück und Liebe dichtet, ist sie tot, undwährend er von Wiedersehen spricht, reitenvielleicht schon zwei handfeste Kerle desWeges — sind vielleicht schon da — nebender Thorwache, hinter dem Busch lauert eindunkler Kopf . . . Biondello warnen? Wo-zu? Er ist glücklich; er ahnt nichts. Soller etwa fliehen, herumirren, bis er sie ver-gessen hat, er die Sonette auf sie mit an-deren Namen singt, die sich möglicherweise