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Die skandinavische Litteratur und ihre Tendenzen : nebst anderen Essays
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Sonne, und wie, da dem Gesetze Genügegeschehen, Renaud tot daliegt im rotenHeidekraut so hat das den inneren Stileiner stolzen harten Zeit, eine Sprache mitdem Klange von Erz und der stillen Glutvon köstlichem Edelgestein mitten im da-maszierten Ornament, die Bilder doppeltwirksam, erstlich durch ihre Schönheit unddann durch die verwandten Ideen, die siewecken. So schildert Hallström RenaudsBlick, indem er das metallisch Stolze daranmit dem Reflex von vergoldetem Stahl ver-gleicht und, um das zugleich Träge desBlickes zu charakterisieren, diesen Reflexvon einem ruhenden Dolchgriff ausgehenlässt. Aus dem Stahl können tötliche Funkenspringen, wenn der Dolch einmal aus derScheide fährt. Hinter dem stolzen Blick wirdeine kühne, doch gefasste Seele wohnen . . .Das alles konnte C. F. Meyer auch, aber ermeistert nur das Heroische; Per Hallströmjedoch weiss mannigfachere Lieder. Er kenntnicht nur die erzgepanzerte Renaissance, erkennt auch die korrupte Renaissancekorrupt durch Überkultur, korrupt durchVorwiegen des artistischen Sinnes. Er er-zählt sehr geistreich eine kleine Geschichte:Biondello improvisiert vor einer glänzendenGesellschaft; er zeichnet in leichten feurigenVersen sie, Aphrodite, die Schönste von