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von einem Dunkel, das sich lichtet, voneinem Licht, das sich verdunkelt. Es passiertin ihnen meistens gar nicht viel, und dochliegt eine bange, zukunftsschwere Stimmungdarauf; man fühlt es, zu viel drängt sich ineinen Moment: die Essenz eines Charakters,der Keim eines Schicksals, ein Ende, dasaussieht wie ein Anfang. Dabei handelt essich manchesmal um recht alltägliche Dinge:ein Deutscher, der hungrig durch die StrassenPhiladelphias streicht, lässt sich von einemKollegen aus der Gilde der Obdachlosen ver-führen, die Milchkanne auszutrinken, die sieauf der Marmortreppe vor einer Villa finden(„Symposion"). Ein armer Teufel, der dieöde Winterstrasse dahinzieht, fragt zweiBettler, denen er begegnet, wo der Weg zurStadt und zur Arbeit führe. Aber die Stadtist weit und die Nacht ist nah; es lockt dieGesellschaft der zwei Bettler; es winkenBauernhäuser mit Herdfeuer, Imbiss und Al-mosen. Drei Bettler wandern die öde Strassedahin („Kreuzweg"). . . . Überall geht indiesen kleinen Geschichten die Wirkung vonder Kunst aus, mit der sekundenlang derVorhang beiseite gezogen wird und manhinter die Ereignisse sieht oder besser:man spürt, was dahinter steht, was kommenmuss, leiblich und doch unfassbar — Tod,Schicksal, Zukunft — das ganze Rätsel des