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Tage und Nächte kommen, Sonnenscheinund Regen und der Zeiten Wechsel, dassdie mannigfache Blüte zu Früchten schwelleund zu süsser gold'ner Fülle reife.
Zu diesen, den richtigen Poeten, die sichwohl hüten, durch Drängen und Hitzen denheimlichen Bildetrieb des Gemüts zu stören,und weiter nichts thun, als was in ihnenleise keimt, mit wissender Hand zu vollerSchönheit ziehen, — zu diesen reinen Poeten-naturen gehört der Schwede Per Hallström.Er hat bisher fünf Bände herausgegeben —„Lyrik och fantasier" (1891), „Vilsna fäglar"(1894), „Purpur" (1895), „En gammalhistoria"(1896), „Briljantsmycket" (1896) — fünfBände Verse und Prosa, und in jedem waretwas wie ein Debüt, ein neuer Stoffkreis,eine neue Manier. Alle Zeiten und Weltenscheinen ihm wohl vertraut; er hat seinebesten Stunden in den farbentrunkenenBüchern des Mittelalters, der Renaissance,des Rokokos verträumt und er hat ein paarJahre im wachsten und modernsten Lande,in den Vereinigten Staaten zugebracht.
Per Hallströms erstes Prosabuch ist nunin. der vortrefflichen Übersetzung von FrancisMaro deutsch erschienen. „Verirrte Vögel"heisst es. Es ist eine Sammlung von Skizzen,die von Übergängen handeln — alle vonirgend einem Knotenpunkt der Existenz,