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bohren zu fühlen. Wir alle tragen ja un-bewusst unsere Vorväter in uns herum, inunseren leiblichen und seelischen Zügen;wir alle sind die Erben alter Verirrung undSchuld. Dyre Rein wird das aber zu einergreifbaren Empfindung; ihm ist, als schleppeer in sich einen zweiten herum, das wieder-kehrende Gespenst der Schuld seines Hauses,das schon gleichsam mit Händen und Füssenaus ihm herausguckt und seinen Körperganz durchwächst. Er fühlt immerfort „denFaden, den das Schicksal in ihm hat",zerren, — die lange Kette, die ihn mit denZwitterbildungen und Tierexistenzen der Ur-zeit verbindet, und er sieht in sich genauvorbereitet, was im künftigen Geschlechtwerden soll. Er zählt und zählt: fehlenvon ihm an noch ein oder zwei Gliederzum siebenten Glied? . . . Und wozudas alles ? warum ?! — Wäre ihm dieNatur doch wenigstens gleichgiltig, fühllos— bloss Zufall — ohne Willen und Leben!Sie ist aber schlau; sie nützt uns heim-tückisch aus bis zum letzten Tropfen Bluteszu ihren Zwecken und schleudert unsdann beiseite, ganz verbraucht, mit zer-brochener Seele. Was kümmert es sie,ob ein zuckendes Herz daliegt und zumHimmel schreit! . . . Ihn packt ein furcht-bares Grauen vor dieser Natur, dieser nicht