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ans Leben gebunden! Wie ein ge-schmücktes Opfertier unter den Augen derMenge sich zum Altar schleppen zu lassen!Bleiben -müssen und die unglückselige Lastdes Daseins noch anderen aufladen! . . .Am Tag vor der Hochzeit ist er plötzlichverschwunden. Gegen Abend kommt atem-los ein Knecht vom Rafosshof herbeigesprengt.Der Ziegenhirt hatte den Assessor Dyrestürzen und in den Wirbeln des Rafoss ver-schwinden sehen. Die Leute suchten, aberder Wildbach, der gab niemanden mehrheraus . . .
Merete hat den Knecht kommen sehenund das Geschehene gleich erraten. Starrund thränenlos begiebt sie sich in DyresGemach und sucht nach irgend einem er-klärenden Wort. Ein paar Notizblätter lösenihr das Rätsel. Auf Dyre Reins Familieliegt ein Fluch. Irgend eine alte Verirrungoder Schuld rächt sich. Es geht in seinemHause die dunkle Sage von Missgeburten —es wird behauptet, in jeder siebenten Ge-neration ... Er hat einmal seine Muttererzählen gehört, man habe ihm, als er einJahr alt war, etwas, das dem Nagel undAnsatz eines Fingers glich, aus dem Rückenherausoperiert. Grauen hat ihn bei der Er-zählung gepackt und seither nicht losgelassen.Immer glaubte er etwas Neues sich durch-