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Die skandinavische Litteratur und ihre Tendenzen : nebst anderen Essays
Entstehung
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den ruhigen Augenpunkt, der gestattet, diePlastik der Figuren und die Anordnung desarchitektonischen Aufbaues zugleich aufzu-fassen und ein Zusammenwirken von Einzel-heiten als Ganzes zu bewundern. AndersGeijerstam. Er kann nicht genug Nähe desLebens haben; die Geschehnisse und ihreDeutung bekommen förmlich selbst dasWort; sie stürzen von allen Seiten persön-lich auf uns ein und bläuen uns ihre Realitätmit Faustschlägen auf. Dreimal hebt Geijer-stam zu erzählen an. Erst ein Prolog, dannberichtet Sixten Ebeling von denEreig-nissen der Nacht" und hierauf Tore Garnin seinem Tagebuch einen Teil derselbenGeschichte, wie er sie erlebte. Das Schluss-wort spricht der Epilog. Dabei musste dasIneinanderspiel der Proportionen ein mehrmechanisches und unwirksames werden, denndas Zusammenstimmen der Masse nachWichtigkeit des Inhaltes ging darüber natür-lich verloren; das Tempo der Rede wurdeein stolperndes und Überladung der Motivewechselt mit leeren Stellen. Und dennoch man liest auch über die leeren Stellenwie im Fieber fort, weil man gepackt ist;denn man weiss schon in der Mitte dasEnde des Buches und das Interesse liegt imwann ? im wie ? und im warum ? Man istgepackt, denn dies mangelhafte Kunstwerk