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gesehen" etc. . . . „Die junge Gräfin schläftbis um zehn und verlangt täglich zum Früh-stück frisches Brot. Die junge Gräfin machtTapisseriearbeiten und liest Gedichte. Siekann weder weben noch kochen. Die jungeGräfin ist verwöhnt." Und ebenso derSchluss mit ein paar kurzen energischenSätzen. Aber gerade diese strophenhafteoder romanzenartige Form, das Zerrissene,Antimoderne, die ganze Macpherson'scheLyrik, die ungenierte Konversation mit demLeser, das schwunghafte Pathos der Apo-strophen : ,,o Kinder der Jetztzeit" . . .„ach, ihr guten Herren Kavaliere!" die ganzeKomposition mit ihrem tollen Tempo, dasUnzeitgemässe, Veraltete der Manier, dielustige Regelwidrigkeit im Stil macht den„eigenen Ton", die Originalität des Buchesaus. Die Gösta Berlings-Saga ist alt undneu zugleich. Sie mischt den Abenteuer-roman, den Erziehungsroman, den psycho-logischen Roman. Aber die Färbung ist dieder Romantik. Die wilde, lyrisch-subjektiveForm', die Stoffwahl, die Art der Empfindungist Romantik. Dieser Gösta Berling, derjeder Laune des Gefühls unterliegt und jederLage gewachsen ist, immer der Besiegteseines Herzens und zugleich Sieger über alleHerzen, der beste Redner, Dichter, Sänger,Zecher, Spieler, ist er nicht die Verkörperung