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des „genialen Menschen", des romantischenIdeals ? Und die Kavaliere mit ihrem Hassder Arbeit, ihrer Verachtung des Nützlichen,ihrem Kult für die brotlosen Künste; ihredles Vagabundentum, ihre Zuchtlosigkeitund Schwärmerei — ist das etwa nicht Ro-mantik? Nicht Mondscheinromantik, nichtWeltschmerzromantik? Es ist was Gesundesdrin, etwas wahrhaft Geniales. Es kommenHexen im Buch vor, Waldfrauen und Teufel,wer kann dafür? Der und der hat's gesehen;Entführungen und sonstiger Krimskrams —es war halt damals so — an den Ufern desLöfven. „Und wer's nicht glaubt, geh' hinund seh'!" Romantik in Ton und Aufputzund die Zwanzigerjahre unseres Jahrhunderts,das zusammen ist ja fast Realismus. DieseKavaliere, denen der Pulvergeruch von Leip-zig an den Röcken haftet und ein letztesPuderstäubchen vom Rokoko her an denHaarbeuteln klebt, mit ihren Erinnerungenan Gustav III. und an Bernadotte, wie wärensie nicht Abenteurer, ruhmredig, verwegenund galant? Mit den Ankarström'schenTraditionen im Blut, — diesem heissen Blut,das in den langen, reichen Friedensjahrenzu üppig geworden ? . . . Nein, die Lager-löf'sche Romantik ist nicht künstlich undschemenhaft; sie liegt im Stoff der Gösta-Berlings-Saga. Sie liegt aber noch mehr im