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Die skandinavische Litteratur und ihre Tendenzen : nebst anderen Essays
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Augenblicke aber fühlt sie es, dass Marga-rethe C e 1 s i n.g in ihr tot ist. Diese wargut;auf ihrem Grabe hätten die Engelgeweint"; sie hätte ihre Mutter nie ge-schlagen ... So erzählt diese mächtigeFrau dem Bettler Gösta Berling. Sie zeigtihm, dass sein Haupt nicht das einzigsündige. Und sie ringt mit ihm um seinLeben. Da ergiebt er sich. Er folgt ihrnach Hause und wird einer derKavaliere"auf Ekeby. Die Kavaliere, das sind verab-schiedete Offiziere, verarmte Edelleute, ver-unglückte Genies allerlei Menschenwrack,das vom EkebyerHof nicht mehr loskommenkann.Es sind stets ihrer zwölf . . . armund sorglos und Kavaliere vom Scheitel biszur Sohle . . . irrende Ritter, fröhliche Ge-sellen, kühne Abenteurer . . . voll Bizar-rerieen, Sprichwörtern, Einfällen, Liedern",und die Majorin liebt eben Musik und Tanzrings um sich und das Kavalierhaus vollerKavaliere. Sie ist reich, Altringers Erbin,giebt der ganzen Gegend Brot und Arbeit,ist resolut und tüchtig wie ein Mann, stolzund freigebig wie eine Königin. Sie will,dass die Vorräte ihrer Speisekammern auf-gezehrt werden; sie will, dass die Freude inWermland nicht verschwinde. Und dabeihelfen ihr die Kavaliere. Keine besserenZecher, Spieler, Jäger, Redner als die Kava-