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redete schlecht von der Majorin Samzelius.Das hörte ihre Mutter: so alt sie war, kamsie den weiten Weg gefahren. Margarethesass mit Altringer und anderen Freundenbei Tisch; sie empfing ihre Mutter wie eineFremde und bot ihr Platz an. Frau Celsingtäusche sich. Sie sei ihre Mutter nicht.Ihre Eltern seien tot, seien beide an ihrem(der Majorin) Hochzeitstag* gestorben. DasTraurige dabei sei nur, dass sie nicht früherschon gestorben; da hätte der Hochzeitstagniemals stattgefunden. Sie würde jedochnicht erlauben, dass ein Gast das Kind ihrerteueren Eltern beleidige . . . Als am nächstenMorgen Frau Celsing abreisen will, flucht sieihrer Tochter: „Vierundzwanzig Stunden warich bei dir und du hast mich nicht als Mutteraufgenommen. Mögest du verleugnet wer-den, wie du mich verleugnetest! Die Land-strasse sei dein Heim, die Strohmiete deinBett, der Kohlenmeiler dein Herd, Schandeund Spott dein Lohn; mögen einst dichandere schlagen, wie ich dich jetzt schlage!"Und sie giebt ihr einen harten Backenstreich.Da hebt Margarethe Samzelius sie vomBoden auf und setzt sie in den Wagen hin-ein. „Wer bist du, dass du mir fluchendarfst? Wer bist du, dass du dich er-dreistest, mich zu schlagen; 1 " sagt sie underwidert den Backenstreich. In diesem
Herzfeld, Die skandinavische Litteratur etc. 9