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Die skandinavische Litteratur und ihre Tendenzen : nebst anderen Essays
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dralen, die ihre Thürme gleich schlankenSteinbouquets der holden Königin des Him-mels in die Luft hinaufreichten. Und gardas Land, in dem die weissen Kirschen alleWege säumten und der Wein grün undgolden die Höhen kränzte . . . Eine Zeit-lang diente Sölver in Burgund und wird inDijon zum Ritter geschlagen. Dann ziehter wieder von Schloss zu Schloss undkämpft unter der Oriflamme. Und vomKrieg geht es zur Lustbarkeit, zu Turnierund Tanz und wechselnden Abenteuern.Da kommt eines Tages Botschaft aus Däne-mark. Sechs Monate ist der Knecht schonauf dem Weg; zwei neue Sprachen hat erlernen müssen, ehe er sich bis zu SölverFalk durchfragt. In derselbigen Nacht jedochreitet Sölver aus Burg und Stadt . . . Nachmehrjähriger Untreue gegen sein Land istSölver nun heimgekehrt, und nun dünkt ihmnichts so neu und schön wie Egenäs imDuft des süssen roten Klees, vergoldet vomLicht der sinkenden Sonne. Doch die Burg-frau von Egenäs trifft er nicht. Die Burg-frau haust auf Aebelö. Dort erwartet sieSölver; sie erwartet ihn aber mit Ruh. Dennalles, was sie an ihm geliebt, das hat sieschon; sie hat es schöner, reiner, ver-heissungsvoller an ihrem Kind . . . AlleBäume sausen nun Gro und Sölver zuhäupten.