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Sölver seine Freiheit gewinnt und Sten Bassestirbt und Sölver nun Gro mit Rat und Thatzur Seite steht. Er ist ihre Wehr und Stütze,ein teurer Bruder und Freund; dass er jeihr mehr gewesen, erinnert sich die Wachendenicht. Doch es kommt der Tag, wo sie sicherinnern muss. Sölver, des hoffnungslosenWerbens müde, ist in den Krieg davon ge-zogen. Nun entbehrt sie wohl den Treuen,und täglich schickt sie ihre Sehnsucht aus,ihn zu suchen. Denn sie ist verwandelt —nicht das spröde Mädchen, das von Liebenichts mehr wissen mag, seitdem SölversWildheit sie erschreckt. Sie ist verwandeltund nun erinnert sie sich . . . Und ihreLiebe schiesst auf wie eine Wunderblume,die auf einmal tausend duftstarke Knospenentfaltet. Die Zeit verfliesst. Einmal kommtauch Botschaft an Gro : „Nun gehe ich überden Fluss Rhein. Ich gehe dem König vonFrankreich zu dienen. Denn wer nicht ge-rufen wird, kommt auch nicht." Und Sölverwollte niemals wiederkehren ins Land derNebel, um im Müssiggang innerhalb derMauern seiner engen Burg zu versauern undzu siechen. Es war ihm eine Lust geworden,den Schall der Waffen zu hören und dieflatternden Wimpel an den Lanzen zu sehen,und den grünen Rhein mit seinen festenBurgen und die Städte mit ihren Käthe-