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Die skandinavische Litteratur und ihre Tendenzen : nebst anderen Essays
Entstehung
Seite
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Geliebten über kalte Steine wandern; er eiltzur Luke und sieht wirklich etwas Weissesam, Turmfenster schimmern etwas wieein nachtbleiches Gesicht und gerungeneHände. In anderen Nächten erweckt ihnkalte Zugluft, und es scheint ihm, als würdedas Rasseln der fallenden Uhrgewichte be-sonders laut; dann knackte die Panele.Einmal sah er im starken Mondlicht etwasleuchten: er beugt sich herab; eine roteRose und neben täuscht ihn sein Blick?im feuchten Dampf auf den Kellerfliesen dieSpur eines Schrittes. Ein anderes Mal liegtein Kreuz, das er kennt, auf dem Bodenund in einer anderen Nacht ... ist es ver-dichtetes Mondlicht, was durch sein Gefäng-nis wandelt! Nein Gro selbst er wagtnicht, sich zu rühren. Sie flüstert, wie manim Traume flüstert, und er, voll Grauen undEntzücken, er flüstert wieder, die Somnam-bule nicht zu erwecken:Sölver ..."Gro? ..."Bist du da? . . ."Hier ..."Sölver . . . ich . . . liebe . . .dich" . . . und sinkt in seine bereiten Arme.Da der Morgen anbricht, trägt Sölver. seineLiebste durch die offene Holzwandvorrichtungin ihr Gemach zurück, und als er sich dannin seinem Gefängnis auf die Bank ausstreckt,ist ihm, als wäre nun e r der Schloss-gebieter . . . Ferner erzählt das Buch", wie