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geblendet zurück: aus dem lichten Waldes-grün tritt sie hervor, nur in das bleicheGoldgespinnst ihrer Haare gehüllt. Sie fliehtnicht, sie errötet nicht, doch der flammendeGlanz durchbohrt wie ein „stahlblauerStrahlenspiess" den Verwegenen, dessenkecker Blick ihre Nacktheit kränkt. EinenMoment senkt er wie lahm die Blicke; dannpackt Zorn und Wildheit ihn: „Die Inselist mein und alle Jagd darauf", ruft er; dochschon taucht sie ins Wasser unter. Er ihrnach. Seine Kleider hindern ihn, die nie-drigen Erlenzweige schlagen ihm ins Gesicht,und dennoch, schon ist er ihr nah. Sie aberspringt ans Ufer und wie er nach ihr greifenwill, schwingt sie plötzlich ein altes, rostigesSchwert gegen ihn. Ein Schlag, ein Schrei,und Sölver taumelt ins Wasser zurück. Erschleppt sich ans Land und sinkt in dasGras. Aus seiner Stirn sickert Blut, docher trocknet es nicht. Selig lachet er vorsich hin und geniesst den Schmerz, den s i eihm zugefügt. Ihr Schlag hat sein hartesInnere getroffen und ihm die Flamme derLeidenschaft entlockt. Sölver liebt Jung-frau Gro.
Nun wird erzählt, wie Sten Basse dieBeleidigung seiner Tochter rächt, SölversBurg überrumpelt und den Junker gefangennimmt. Wie er ihn mit Spott und Hohn